Retro-Grill „Friedchen’s Pommesbude“ eröffnet auf dem Höchsten

rnNeues Restaurant

Das Konzept ist ungewöhnlich, die Idee könnte aber der Renner im Dortmunder Süden werden. Im schicken Retro-Style soll Friedchen’s Pommesbude an der Wittbräucker Straße an den Start gehen.

Höchsten

, 11.02.2019, 14:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Plakat hängt schon seit einigen Wochen an der roten Klinkerwand an der Wittbräucker Straße. Hier, wo es Jahrzehnte lang Kneipe und Restauration gegeben hat, sollen sich im April dieses Jahres die Türen wieder öffnen und den Weg freimachen für ein ganz besonderes Konzept – Friedchen’s Pommesbude.

Wer verbirgt sich hinter dem Konzept? Das ist die Friedchen‘s Gastronomie und Verwaltungsgesellschaft. Hinter ihr verbirgt sich der Dortmunder Gastronom Kay Fräder, der bis vor kurzem in der inzwischen abgesetzten RTL2-Dokusoap „Die Pommeskönige“ zu sehen war und bereits in Kirchlinde einen Laden mit dem gleichen Konzept betreibt.

Auf was darf man sich denn auf dem Höchsten freuen? Die Macher sprechen weiter von Pommesbude. Die Gäste sollen sich ein eigenes Bild machen von dem Angebot, das wohl am besten mit Retro-Grill und Steakhouse bezeichnet werden kann.


Wird der alte Schnitt der Gaststätte Haselhoff noch erkennbar sein?
Jein, die Räume sind völlig entkernt worden. Auch der Tresen ist verschwunden. Der neue wird aber auch wieder an die alte Stelle kommen. Das Konzept im Inneren umfasst drei Bereiche.

Und die sind? Da ist einmal der Kneipenbereich mit Tresen – Friedchen‘s Schenke. Der mittlere Raum, ein kleines Durchgangszimmer, wird zu einer Art Retro-Wohnzimmer, Friedchen‘s Wohnküche und der ehemalige Saal wird Friedchen’s Gesellschaftszimmer.

Wie sieht denn die Inneneinrichtung aus? Bunt gemischt, wie es im Vintage-Stil im Moment angesagt ist. Alles aus den 60er und 70er Jahren. Stühle, Tische und teilweise auch alte Öfen, die dann als Stehtische fungieren. Gekauft wird in ganz Deutschland.

Und was ist mit der Küche? Auch die wird dort bleiben, wo sie früher war. Im Gegensatz zu „normalen“ Pommesbuden gibt es hier also eine geschlossene Küche – die Hunde wird‘s freuen, die dürfen nämlich rein.

Retro-Grill „Friedchen’s Pommesbude“ eröffnet auf dem Höchsten

Im Friedchen‘s ist kein Handy erlaubt. Und darauf wird auch streng geachtet. © Jörg Bauerfeld

Auf dem Werbeschild prangt ganz groß das Wort „Handy-Verbot“. Ist das ernst gemeint? Ja, das soll auf jeden Fall konsequent durchgesetzt werden. Wer in Friedchen’s Pommesbude trotzdem nicht die Finger davon lassen kann, der kann in eine alte, gelbe Telefonzelle gehen, die mitten in die Gasträume gestellt wird. Ansonsten bleibt das Ding in der Tasche.


Wird es auch Außengastronomie geben?
Ja, auf jeden Fall. In Richtung neuer Mitte wird wieder der Biergarten aufgebaut, der aber ums Eck bis vor die Eingangstür gezogen werden soll.

Und was ist mit Musik? Die gibt es reichlich, da Friedchen‘s auch am Abend länger geöffnet haben wird. Aber auch hier gilt. Was Neues kommt nicht aus den Boxen. Die Musik wird aus den 80er Jahren sein. Alles ein bisschen retro.

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