Ponys droht der Weg zum Schlachter

Stellplätze gesucht

Wenn für die drei Ponys am Rande des Aplerbecker Waldes vor dem Winter kein neuer wetterfester Unterstellplatz gefunden wird, droht den Tieren der Schlachthof. Es werden Tierfreunde gesucht, die die drei niedlichen Pferde bei sich aufnehmen und artgerecht halten können.

APLERBECK

09.11.2011, 05:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Diese drei zutraulichen Zwergponys suchen dringend ein neues Zuhause. Wenn vor dem Winter keine neue Unterstellmöglichkeit gefunden wird, könnten die zutraulichen Tiere beim Schlachter landen.

Diese drei zutraulichen Zwergponys suchen dringend ein neues Zuhause. Wenn vor dem Winter keine neue Unterstellmöglichkeit gefunden wird, könnten die zutraulichen Tiere beim Schlachter landen.

Hier können sich Tierfreunde melden
Wer sich um die Ponys kümmern und den zutraulichen Tieren ein artgerechtes Leben bieten möchte, inklusive einem winterfesten Stellplatz, der kann sich an folgende Telefonnummer wenden: 0152/21359394.

Interessenten, die den Ponys ein neues Zuhause bieten möchten können sich auch per Mail an die Ruhr Nachrichten, Redaktion Süd, wenden - die Mails werden dann weitergeleitet: do-sued@ruhrnachrichten.de

„Platz haben wir ja genug“, so Sonja Schanz und deutet auf die große Weide, auf der auch zwei Unterstände Schutz vor dem Regen bieten. „Nur im Winter können die Tiere nicht hierbleiben. Hier gibt es ja keinen Stall und nichts.“ Auch aus finanziellen Gründen sei es nicht weiter machbar. Der Grund, warum Sonja Schanz die schon öfter mit dem Tierschutz zusammen gearbeitet hat, die Tiere aufgenommen hat, war eine Absprache mit einer ehemaligen Mitarbeiterin der Tierschutzorganisation Arche 90. Diese hatte die Tiere vor dem Schlachter bewahrt und versprach für die Vermittlung sowie für Futter und die ärztliche Versorgung zu sorgen – passiert sei bislang nichts.

„Ein Pony konnten wir zum Glück schon vermitteln, ein anderes war leider zu krank“, so Sonja Schanz, der die Tiere ziemlich ans Herz gewachsen sind. „Wir haben einfach nicht das Geld, um die Ponys weiter artgerecht betreuen zu können. Die laufenden Kosten, wie zum Beispiel beim Tierarzt, sind einfach zu hoch“, sagt Sonja Schanz. Das Problem: Die ehemalige Arche 90 Mitarbeiterin hat die „Pony-Rettung“ wohl privat initiiert und nun keine finanziellen Mittel mehr. Daher wird von dort kaum Hilfe zu erwarten sein.

Auch bei der Arche 90 ist man ahnungslos. „Innerhalb unserer Organisation weiß keiner etwas von einer Vermittlung der Ponys“, so die erste Vorsitzende Heike Beckmann auf Nachfrage der Ruhr Nachrichten. Lediglich aus einer Mail von Sonja Schanz, habe sie von den Tieren erfahren. Nun ist guter Rat teuer. Was nun mit den drei Ponys? Noch erfreuen sich Mr. Ed (ca. 3 bis 5 Jahre), Mogli (½ Jahr) und Clara (3 Jahre) bester Gesundheit. Aber wie lange noch? „Es wäre schlimm, wenn den dreien was passiert“, sagt Emilie.

Die Elfjährige kümmert sich zusammen mit ihrer Freundin Lara liebevoll um die verschmusten Tiere und hofft auf ein glückliches Ende. „Es wäre toll, wenn sich jemand findet, der die drei Ponys bei sich aufnehmen und gut für sie sorgen kann“, so Sonja Schanz, die mittlerweile nicht mehr weiter weiß. Vielleicht findet sich ja ein Pferdefreund oder vielleicht ein Streichelzoo, der Platz für die drei Ponys hat – ansonsten droht der Weg zurück zum Schlachter.

Hier können sich Tierfreunde melden
Wer sich um die Ponys kümmern und den zutraulichen Tieren ein artgerechtes Leben bieten möchte, inklusive einem winterfesten Stellplatz, der kann sich an folgende Telefonnummer wenden: 0152/21359394.

Interessenten, die den Ponys ein neues Zuhause bieten möchten können sich auch per Mail an die Ruhr Nachrichten, Redaktion Süd, wenden - die Mails werden dann weitergeleitet: do-sued@ruhrnachrichten.de

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