Premiere: Corona-Impfbus startet in Dortmund – erste Stationen stehen fest

Redakteur
Mit diesem zum Impfbus umgebauten Linienbus geht die Stadt jetzt auf Tour durch Dortmund.
Mit diesem zum Impfbus umgebauten Linienbus geht die Stadt jetzt auf Tour durch Dortmund. © Stadt Dortmund
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Möglichst niedrig sollen die Hürden sein, um die Corona-Schutzimpfungen an den Mann oder die Frau zu bringen. Nach mehreren Sonder-Impfaktionen in bestimmten Stadtquartieren mit wechselndem Erfolg setzt die Stadt Dortmund deshalb jetzt auf mobiles Impfen: Ab Montag (9.8.) tourt ein Impf-Bus durch Dortmund.

Das Vor-Ort-Angebot mit einem umgebauten Linienbus ist gewissermaßen ein mobiler Ableger des Impfzentrums auf Phoenix-West. „Der Bus wird an zentralen und gut besuchten Stationen halten“, kündigte die Stadt am Freitag (6.8.) an.

Impfen auf Ikea-Parkplatz

Die ersten Stationen stehen fest: Los geht es am Montag im Indupark in Kley. Von 10 bis 15 Uhr steht der Impf-Bus hier auf dem Parkplatz von Ikea an der Borussiastraße. Zwei Tage später, am Mittwoch (11.8.), soll der Impfbus dann ebenfalls von 10 bis 15 Uhr auf dem Parkplatz der Fachhochschule an der Sonnenstraße 96 – 100 stehen. Weiter Termine und Orte folgen.

Impfen lassen können sich hier Menschen ab 16 Jahren. „Sie werden vor Ort ausführlich aufgeklärt und beraten – genauso wie im Impfzentrum“, kündigt die Stadt an. Und die Impfwilligen haben sogar die Wahl zwischen drei verschiedenen Impfstoffen. Zur Wahl stehen die Impfstoffe von Johnson & Johnson, Moderna oder Biontech.

Mitzubringen sind nur der Personalausweis und der Impfpass, teilt die Stadt mit. Wenn der nicht mehr vorhanden ist, kann er aber auch neu ausgestellt werden. Aufklärungs- und Einwilligungsblätter werden vor Ort ausgefüllt.

Auch Zweitimpfung im Blick

„Die Zweitimpfungen sind durch einen erneuten Besuch des Impfbusses oder alternativ im Impfzentrum gesichert“, teilt die Stadt mit. Beim Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson ist keine Zweitimpfung nötig.

Mit dem Einsatz des Impfbusses folgt Dortmund dem Beispiel aus anderen Städten. Im Februar hatte der Rat die Verwaltung beauftragt, den Einsatz von ambulanten Impfbussen zu prüfen – damals noch mit Blick auf Senioren, die aus gesundheitlichen Gründen ihre Wohnungen nicht verlassen können.

Gute Erfahrungen hat die Stadt auch schon mit mobilen Angeboten für Corona-Tests gemacht. Seit September 2020 setzt das städtische Gesundheitsamt gemeinsam mit dem Reinoldus Rettungsdienst ein Corona-Mobil ein, um etwa an Schulen, Kindertagesstätten oder Seniorenheimen Corona-Tests machen zu können.