Provisorische Ampel in Dortmund: Stadtwerke beklagen „komplexe“ Situation

Defekte Ampel

An einer vielbefahrenen Straße steht seit zwei Jahren eine teure provisorische Ampel. Das Problem: Hier geht es nicht nur um Autos. Die Stadtwerke erklären, wann eine Lösung in Sicht ist.

Nordstadt

, 13.12.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Provisorische Ampel in Dortmund: Stadtwerke beklagen „komplexe“ Situation

Dafür, dass die Ampel „nur provisorisch“ in der Nordstadt stehen sollte, ist sie schon recht lange in Betrieb. © Martina Niehaus

Die Ampel, die vor knapp zwei Jahren an der Ecke Münsterstraße/Lortzingstraße ausgefallen ist, beschäftigt das Tiefbauamt und die DSW21 bis heute – und voraussichtlich wird es noch bis zum Frühjahr dauern, bis die provisorische Ampel gegen eine neue Ampel getauscht wird.

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Nachdem die Stadt die Maßnahme ausgeschrieben und vergeben hatte, erfolgte Anfang des vierten Quartals 2019 die Ausschreibung der erforderlichen Änderungen an der Stellwerkanlage durch DSW21. Das teilt Frank Fligge von der Pressestelle mit. „Auch wir haben den Auftrag inzwischen vergeben. Auftragnehmerin ist die Firma Siemens“, so Fligge.

Arbeiten sollen im Frühjahr 2020 abgeschlossen sein

Am Freitag, 13. Dezember, habe nach Informationen der Pressestelle ein Vor-Ort-Termin mit der Signalbaufirma stattgefunden. „Die eigentlichen Arbeiten werden Anfang 2020 starten und sollen bis Ende des ersten Quartals 2020 abgeschlossen sein“, verkündet Fligge.

Der Grund für die lange Reparaturzeit liegt darin, dass auch die Stadtbahn involviert ist. Denn die Linie U41 verläuft an dieser Stelle im Mittelbereich zwischen den Fahrbahnen der Münsterstraße/B54 und quert zudem die Lortzingstraße. Die Komplexität solcher Kreuzungen sei „gerade mit Blick auf die Lichtsignalanlagen natürlich ungleich größer“, sagt Frank Fligge. Dabei gehe es vor allem um „zahlreiche Sicherheitsaspekte“.

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