PSD Bank Kino startet - Acht Tipps für jeden Geschmack

Westfalenpark Dortmund

Ab heute geht es los! Dann können Sie beim PSD Bank Kino auf der Seebühne im Westfalenpark den ganzen Sommer über jeden Abend einen anderen Film sehen. Damit Sie sich in dem riesigen Angebot nicht verlieren, haben wir die besten Filme für jeden Geschmack ausgewählt.

DORTMUND

, 29.06.2017, 01:22 Uhr / Lesedauer: 4 min
PSD Bank Kino startet - Acht Tipps für jeden Geschmack

Das PSD-Bank-Kino an der Seebühne im Westfalenpark.

Ins Kino zu gehen ist nicht einfach. Geschmäcker sind so unterschiedlich, dass ein Film, den der eine empfiehlt, den anderen überhaupt nicht reizt. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir für jeden Geschmack einen Filmtipp aus dem Programm rausgesucht:

Natur-Action Pur: European Outdoor Film Tour, Samstag, 01. Juli

Beeindruckende Abenteuer, Natur-Aufnahmen, die Sie nicht wieder vergessen und Nervenkitzel pur. Und das an den Orten, an die man sonst nicht kommt: Auf den höchsten Bergen, im tiefsten Schnee und den gewaltigsten Meeren. Hier sprechen die Bilder besser, als jeder Text.

Der beste Film: Moonlight, Montag, 03. Juli

Für acht Oscars nominiert und als "Bester Film" ausgezeichnet ist dieser Film, darf "Moonlight" in der Liste unserer Tipps nicht fehlen. Der Film begleitet das schwierige Leben des jungen Chiron. Dieser ist homosexuell, Afroamerikaner und wächst in einer Umgebung auf, die von Drogen und Gewalt geprägt ist.

Er versucht, in dieser Umgebung zurechtzukommen, sucht Unterstützung und Zuneigung bei dem Drogenhändler, der seiner Mutter Drogen verkauft und macht seine ersten Erfahrungen. Ein Einblick in die Welt des anderen Amerikas.

Für Träumer: La La Land, Freitag, 07. Juli

Wer diesen Film noch nicht gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen. Gleichzeitig romantisch und inspirierend, humorvoll und traurig. Emma Stone und Ryan Gosling punkten in dem sechsfachen Oscar-Gewinner mit authentischem Gesang, tollem Stepp-Tanz und dem großen Dilemma, das wohl jeder kennt: Die große Liebe oder die eigenen Träume verwirklichen? 

Die Liebesgeschichte der beiden Hauptdarsteller beginnt, als es beiden schlecht geht, er, der Jazzpianist, gefeuert wird und sie, die angehende Schauspielerin, nach hunderten Castings weiter ohne Rolle bleibt. Während sie sich am Anfang noch gegenseitig anschnauzen - ganz nach dem Motto "Was sich liebt, das neckt sich" -, wird ihre Beziehung immer liebevoller. Bis die Karriere dazwischenkommt. Der Film besticht dabei mit trockenen Humor und fetzigen Dialogen und ist so ganz anders, als die meisten Filme: viel bunter, viel langsamer und viel viel intensiver.

Ob das Ende happy ist, oder nicht, kommt dabei wohl ganz drauf an, was man als Happy End definiert. Aber eins ist sicher: Den Soundtrack bekommt man so schnell nicht wieder aus dem Ohr.

Zum Nachdenken: Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen, Sonntag, 09. Juli

Drei afroamerikanische Mathematikerinnen revolutionieren in den 50er Jahren die NASA. Aber in der von weißen Männern dominierten Raumfahrtbehörde ist nicht der Weltraum das größte Problem der drei, sondern die nach Hautfarbe getrennten Toiletten, Diskriminierung, Rassismus und Vorurteile.

Basierend auf einer wahren Geschichte wird in diesem Film deutlich, wie schwierig es für farbige Frauen in den USA, dem Land der Träume, ist und war, ihre Träume zu verwirklichen - auch wenn sie noch so genial und intelligent sind.

Der ruhige, künstlerische Film: Paterson, Montag, 10. Juli

Ein Film, so echt, so nah und so leise, wie sonst nur das Leben. "Paterson" stellt die vollkommen monotone Routine eines Busfahrers dar, die nur durch die Kreativität seiner Frau unterbrochen wird. Er steht auf, frühstückt, geht zum Bus, schreibt zehn Minuten lang Gedichte, inspiriert durch seine Fahrgäste, fährt, geht nach Hause. Dort wartet jeden Abend eine neue Verrücktheit seiner Frau Laura.

Laura bewundert ihn für seine Gedichte, Paterson aber hält sie geheim und veröffentlicht sie nicht. So passiert nichts Großes, der Alltag bleibt Alltag, die Routine Routine. Bis der Hund das Notizbuch des Dichters zerfleddert. Einen kurzen Moment lang ist die Routine gestört, der Alltag unterbrochen. Dann schenkt ein Japaner ihm ein neues Buch mit weißen Seiten und das Leben geht weiter wie zuvor. 

Keine große Action, keine dramatische Romanze. Stattdessen ein Film, der selbst wie ein Gedicht ist, der nur beobachtet, anstatt zu gestalten.

Für Romantiker: SMS für dich, Dienstag, 11. Juli

Clara kommt nicht über den Tod ihres Verlobten hinweg und beginnt, ihm SMS an seine alte Nummer zu schreiben - ohne zu wissen, dass die Nummer neu vergeben ist. An Marc, der fasziniert von ihren liebevollen Nachrichten ist, versucht, sie zu finden und sich in sie verliebt. 

Es ist eine Schnulze, wie sie im Buche steht, mit einer großen Prise Humor obendrauf - und damit genau das richtige für den Romantiker. Regie führte die deutsche Schauspielerin Karoline Herfurth, die auch die Hauptrolle spielt. Wer die deutsche Schauspielprominenz in einer romantischen Komödie sehen will, ist hier genau richtig.

Jetzt lesen

Zum herzhaften Lachen: Willkommen bei den Hartmanns, Sonntag, 23. Juli

Eine deutsche Komödie, die nicht nur lustig ist, sondern die Ängste der Menschen anspricht, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Familie Hartmann soll einen Flüchtling aufnehmen - Gutmensch-Mutter Angelika will das so, Mann Richard und Sohn Philipp sind dagegen. Tochter Sofie hat derweil einen politisch eher rechts orientierten Verehrer, verliebt sich dann aber in Tarek, den gutaussehenden Nachwuchsarzt, auf dessen Jugend Vater Richard neidisch ist.

Kurz und knapp: Von Scheidung über Gutmenschen, Rechtsradikale, Flüchtlinge und Kulturclashs bis zum Burn-Out ist alles an gesellschaftlichen Problemen in einen Film gepackt. Und dann auch noch mit so viel Humor, dass die Lachfalten nach dem Abend bestimmt doppelt so tief sind. Außerdem ist an jungen deutschen Schauspielern dabei, wer Rang und Namen hat: Florian David Fitz, Palina Rojinski und Elyas M'Barek.

Für nostalgische Musiker: Born To Be Blue, Montag, 31. Juli

Der legendäre Jazz-Trompeter Chet Baker sieht sich nach seinem kometenhaften Aufstieg in den 1950er Jahren schon am Ende seiner Karriere. Nachdem er als "James Dean of Jazz" und "King of Cool" gefeiert wurde, versinkt er in den Exzessen des Musikerlebens.

Da lernt er eine Frau kennen, die ihn wieder aus der Misere holt und bedingungslos an ihn glaubt. Sie gibt ihm die Leidenschaft zurück und trägt dazu bei, dass er einige seiner besten Stücke schreiben kann. Mit einer Kombination aus Dramatik, Traurigkeit und ganz viel Liebe bleibt bei diesem jedenfalls halb-biographischen Film kein Auge trocken.

Zum Mitmachen

Wunschfilm: Stimmen Sie selbst ab, welcher Film am 06. August zum Abschluss des Programms gezeigt werden soll. Abgestimmt werden kann hier zwischen diesen Filmen:

  • Pretty Woman
  • Fight Club
  • Footloose
  • Zurück in die Zukunft 1
  • Fluch der Karibik - Fremde Gezeiten (4)
  • Das Leben des Brian

Wenn Sie sich lieber das gesamte Programm anschauen wollen, haben wir das auch: 

Lesen Sie jetzt