Ärger um Radweg und Parkplätze: Bezirksvertreter müssen umdenken

rnRad- und Fußweg

Die Gemeinde in Deusen kann nicht mehr am Straßenrand parken. Denn der kombinierte Rad- und Fußweg wurde mit einem vorgelagerten Schutzstreifen aufgelöst. Es gibt viele Lösungsansätze.

Deusen

, 12.05.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dank des kombinierten Rad- und Fußweges vor St. Stephanus in Deusen konnten Gemeindemitglieder jahrelang bequem am Straßenrand vor der Kirche parken. „Das war auch gut so“, sagt CDU-Bezirksvertreterin Claudia Brückel. „Viele sind alt, sie schaffen keine langen Wege mehr zu Fuß.“

Zudem gebe es in der näheren Umgebung keine weiteren Parkmöglichkeiten. Doch seit einiger Zeit ziert nun ein Fahrrad-Schutzstreifen die Fahrbahn vor der Kirche. Darauf zu parken ist verboten.

Die aus Sicht der Huckarder Bezirksvertreter einfachste Lösung – Parkbuchten hinter dem Gehweg aufseiten der Kirche – schmetterte die Stadt Dortmund zuletzt endgültig ab.

Die Lösungssuche geht weiter

Bäume, die nicht gefällt werden dürfen und den Parkbuchten im Weg wären, machen den Lösungsansatz unmöglich. Jetzt sucht Claudia Brückel nach einer anderen Möglichkeit, wieder Parkplätze zu schaffen.

„Ich möchte prüfen lassen, ob nicht zumindest so viel Böschung abgegraben werden kann, um den Gehweg auf die nötigen 2,50 Meter zu verbreitern“, erklärt sie. „Dann könnte der Schutzstreifen entfernt und der kombinierte Weg wiederhergestellt werden.“

Auch weitere Ansätze wie der Kauf eines Stücks Feld für einen Parkstreifen gegenüber der Kirche sollen geprüft werden. „Wir werden schauen, was möglich ist.“, sagt Claudia Brückel. „Das sind erst einmal nur Vorschläge.“

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