Zur Fahrraddemonstration "Kidical Mass" kamen 1400 Radfahrer in die Dortmunder Innenstadt, darunter viele Familien mit Kindern. © Rebekka Wölky
Straßen waren gesperrt

Raddemo „Kidical Mass“ auf dem Wall bricht eigenen Rekord

Mehrere hundert Familien sind bei der „Kidical Mass“ zum Weltkindertag 2020 am Sonntag durch die Dortmunder Innenstadt geradelt. Damit stellte die Aktion einen neuen Rekord auf.

Zum Weltkindertag haben am Sonntag (20.9.) in Dortmund rund 1400 Radfahrer an der Fahrraddemonstration „Kidical Mass“ teilgenommen. Anders als die „Critical Mass“, zu der sich bereits am Freitagabend (18.9.) 500 bis 700 Radfahrer in Dortmund versammelt hatten, richtet sich die „Kidical Mass“ gezielt an Familien mit Kindern.

Organisiert haben die Tour die Initiativen „VeloCityRuhr“ und „Aufbruch Fahrrad Dortmund“. In kinderfreundlichem Tempo führte sie vom Friedensplatz über den Wall durch die Nordstadt. Ziel war der Hoeschpark. Diesen erreichten die Radelnden nach Angaben der Polizei, die die Demonstration begleitete und dabei unter anderem Teile des Walls sperrte, gegen 15.30 Uhr.

Rekord für „Kidical Mass“ Dortmund

Hintergrund der „Kidical Mass“-Bewegung ist die Forderung nach mehr Sicherheit im Straßenverkehr für radfahrende Kinder. Vielerorts reiche dafür ein schmaler Fahrradweg nicht aus, so die Veranstalter.

Vom Laufrad für die Kleinsten bis zum sportlichen Rennrad war bei der Demo alles vertreten. Mit Musikboxen ausgerüstete Räder trugen zu guter Stimmung unter den Teilnehmern bei. Dazu gab es immer wieder Klingelkonzerte.

2019 hatte Dortmund die mit 1100 Teilnehmern bis dahin größte „Kidical Mass“-Aktion weltweit verzeichnet. In diesem Jahr brach sie also, trotz der Corona-Regelungen, ihren eigenen Weltrekord.

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1400 Radfahrer bei der Familiendemonstration „Kidical Mass“ Dortmund

Über die Autorin
1997 in Dortmund geboren. Dort seit 2017 für die Ruhr Nachrichten im Einsatz. Habe die Stadt dabei neu kennen und lieben gelernt. Mag die großen und kleinen Geschichten um mich herum, Bücher, schreiben und fotografieren.
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Rebekka Antonia Wölky