Radfahrer sollen auf der Hagener Straße mehr Platz bekommen

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Radfahren ist auf dem Teilstück der Hagener Straße zwischen Zillestraße und Stockumer Straße kein Zuckerschlecken. Aber es soll sich etwas ändern - vielleicht sogar durch eine Fahrradstraße.

Hombruch

, 11.01.2019, 12:07 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es ist etwas für Wagemutige, das Radfahren auf der Hagener Straße. Vor allem auf dem Teilstück zwischen der Zillestraße und der Stockumer Straße ist es für den Radfahrer ziemlich verwirrend, wo er nun herfahren darf und wo nicht. Gehweg, Straße oder beides? Die Schilder, die das regeln sollen, sind zumindest schwer zu finden.

Jetzt soll es aber sicherer werden auf der viel befahrenen Straße. Wir beantworten die wichtigsten Fragen:

Was wird auf dem Teilstück denn passieren?

Es ist eine Baumaßnahme, die eine Chance für den Radverkehr bietet. Zwischen der Einmündung zur Mergelteichstraße und der Zillestraße wird die Fahrbahndecke erneuert. Und so könnten hier neben anderen Arbeiten auch Radfahrstreifen markiert werden. Das Thema Radfahrsicherheit auf der Hagener Straße war im Übrigen schon seit vielen Jahren ein Thema in der Bezirksvertretung in Hombruch.

Ist es denn schon klar, wann die Arbeiten beginnen werden?

Das genaue Datum noch nicht, aber laut Michael Meinders von der Stadtpressestelle soll Ende Januar begonnen werden.

Wird die Straße ganz oder nur zum Teil gesperrt und wo werden die Umleitungen entlangführen?

Geplant ist wohl, dass die Hagener Straße zwischen Stockumer Straße und Zillestraße stadteinwärts als Einbahnstraße befahrbar bleibt. Nähere Informationen wird es aber dazu noch geben.

Ist es überhaupt möglich, die Hagener Straße mit Radfahrstreifen auszustatten?

Jein, in beide Richtungen wäre es nicht möglich, da die Fahrbahn zu schmal ist. Und ein aufwendiger Umbau der Straße stand und steht nicht zur Debatte.

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Aber wie kann man die Fahrbahnerneuerung nun nutzen, um für die Radfahrer bessere Bedingungen zu schaffen?

Das wurde bei einem Ortstermin erläutert, bei dem Mitglieder der Verwaltung, des ADFC und der Bezirksvertretung in Hombruch anwesend waren.

Und was kam dabei heraus?

Die Idee des Tiefbauamtes ist es, einen Fahrradstreifen auf der westlichen Fahrbahnseite von Norden nach Süden anzulegen. Den könnten dann die Fahrradfahrer nutzen, die aus Richtung Innenstadt kommen. Der Streifen soll die Breite von 1,5 Metern haben. Für die Autofahrer blieben dann hier noch jeweils 2,5 Meter pro Fahrbahn.

Und was machen die Radfahrer, die in Richtung Stadt wollen?

Für die könnte sich zwischen Mergelteichstraße und Zillestraße etwas ergeben, das es bisher in Hombruch noch nicht gibt – eine Fahrradstraße.

Und die führt woher?

Ausgesucht haben die Mitarbeiter des Tiefbauamtes dafür die Wildrosenstraße. Diese verläuft parallel zur Hagener Straße. Von der Mergelteichstraße bis zur Zillestraße. Diese Straße soll dann auch entsprechend beschildert werden. In Richtung Norden könnte der Radverkehr weiter über die Straße „Am Bahnhof Tierpark“ geführt werden.

Wie sicher ist es denn, dass diese Vorschläge auch umgesetzt werden?

Die Chancen, die Sicherheit für die Radfahrer zu erhöhen, stehen nicht schlecht. Denn die Mitglieder der Bezirksvertretung Hombruch haben die Verwaltung gebeten, die Planung zur Ausführung in das Jahresarbeitsprogramm mit aufzunehmen.

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