Radweg „Hundeweg“ am Defdahl wird saniert, aber nicht beleuchtet

Radverkehr

Der „Hundeweg“ vom Defdahl Richtung B1 wird saniert, das ist beschlossene Sache. Die Nutzer wünschen sich nun auch eine Beleuchtung. Doch die kann nicht einfach hinzugebucht werden.

Südost-Stadt

, 24.05.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für die Grundinstandsetzung des Hundeweg genannten Rad- und Fußwegs, der von der Deggingstraße/Im Defdahl unter einer B1-Brücke kreuzend bis zur Märkischen Straße führt, hat die Bezirksvertretung Innenstadt-Ost eine Investition in Höhe von 300.000 Euro beschlossen. Die ursprünglich Anfang 2018 festgelegte Summe von 190.000 Euro reichte für die geplante Maßnahme nicht aus.

Doch auch mit dieser üppigen Erhöhung werden nicht alle Wünsche der Bürger erfüllt werden können. Das wurde in der vergangenen BV-Sitzung deutlich. Eine Lichtanlage wird zumindest im Zuge der jetzigen Sanierung nicht installiert.

Beleuchtung ist aufwendig

Winfried Sagolla vom Stadtplanungsamt machte deutlich, dass sich eine solche Ausstattung nicht einfach auf die beschlossene Maßnahme draufsatteln lässt. Er könne den Wunsch gut nachvollziehen, denn in der dunklen Jahreszeit sei der Weg schwierig für Radfahrer und noch mehr für Fußgänger. „Aber das ist aufwendig.“

Bislang sei nur die neue Asphaltierung geplant und auch nicht unbedingt üblich, so einen Weg zu beleuchten. „Man müsste eine entsprechende Beschlusslage herstellen, dann könnte man ausschreiben. Jedenfalls lässt sich das nicht an die geplante Maßnahme ranflanschen“, sagte der Bereichsleiter Mobilität in der BV. Das Prozedere würde sicherlich ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen. Dafür könnte es aber vielleicht sogar Fördergelder geben. Zu den Installations- und Betriebskosten der Beleuchtung könne er ad hoc nichts Belastbares sagen.

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