Raser-Szene: Erneuter Groß-Einsatz der Dortmunder Polizei am Wochenende

Schwerpunkteinsatz am Wall

Der Kampf der Dortmunder Polizei gegen die Raser-Szene ist am Wochenende weitergegangen. Diesmal wurden gleich mehrere Hotspots schwerpunktmäßig kontrolliert.

Dortmund

, 16.08.2021, 13:57 Uhr / Lesedauer: 2 min

Um illegale Fahrzeugrennen, schwere Verkehrsunfälle und Begleiterscheinungen wie Ruhestörung und Vermüllung zu bekämpfen, war die Polizei Dortmund auch am Wochenende (13./14.8.) mit Schwerpunktkontrollen im Einsatz. Im Fokus standen diesmal gleich mehrere Bereiche im Dortmunder Stadtgebiet.

Schwerpunkteinsätze gegen die Raser-Szene am Wall beschäftigen die Beamten der Polizei Dortmund bereits seit mehreren Monaten. Trotzdem werden Woche für Woche unzählige Platzverweise und Anzeigen ausgesprochen. So auch am vergangenen Wochenende.

Platzverweise und eine Strafanzeige wegen Beleidigung

In der Nacht von Freitag (13.8.) auf Samstag sowie von Samstag (14.8.) auf Sonntag fokussierten sich die Kontrollen der Dortmunder Polizei erneut auf die Dortmunder Innenstadt und damit insbesondere auf den Dortmunder Wall.

Auch weitere Hotspots wie der Dortmunder Phoenix-See, Phoenix-West und der Dortmunder Hafen waren Anlaufstellen bei dem Schwerpunkteinsatz. Insgesamt kontrollierten die Beamten 65 Fahrzeuge und 121 Menschen, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei Dortmund.

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Am Dortmunder Hafen seien demnach auf einem Parkplatz an der Speestraße in der Nähe des Hafens gegen 23 Uhr rund 25 „szenetypische Fahrzeuge“ festgestellt. Die Fahrer und Fahrerinnen sowie deren Mitinsassen dieser Fahrzeuge erhielten konsequent Platzverweise, heißt es weiter.

An einer anderen Kontrollstelle am Hiltropwall stoppten die Beamten einen „technisch-veränderten“ Mercedes-Benz aus Mettmann. Das Fahrzeug wurde von der Polizei sichergestellt.

Neben 19 Ordnungswidrigkeiten stellten die Beamten in der Nacht zu Samstag eine Strafanzeige wegen Beleidigung und Nötigung aus.

Anwohner-Beschwerden am Dortmunder Wall

In der Nacht zu Sonntag sei die Polizei weiterhin „konsequent gegen verkehrsrechtliche Verstöße sowie Ruhestörung“ vorgegangen, heißt es weiter.

Auslöser war unter anderem ein „Beschwerdeaufkommen seitens der Anwohner des Dortmunder Walls“, woraufhin gegen 23 Uhr eine Kontrollstelle im Bereich des Südwalls eingerichtet worden sei. Der Verkehr sei über die Ruhrallee abgeleitet worden.

Während der Kontrolle am Wall stoppten die Beamten rund 80 Fahrzeuge sowie 95 Menschen. In der Nacht zu Sonntag erteilten sie 38 Platzverweise und stellten 95 Verstöße fest, mehr als die Hälfte davon seien auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen.

Andere Verstöße handelten von Handynutzung am Steuer sowie technischen Veränderungen. Es wurde erneut ein Fahrzeug sichergestellt, teilt die Polizei Dortmund mit. Erst nach Mitternacht habe sich mit Ableiten des Verkehrs die Situation in der Innenstadt entspannt.

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