Rathaus-Parkhaus soll im September komplett fertig sein

Neues Bezahlmodell geplant

Nach einer teilweisen Eröffnung Ende Juni ist das Ende der Sanierungsarbeiten im Parkhaus am Rathaus in Sicht. Auch die restlichen Ebenen der Tiefgarage sollen bis September fertig sein. Der Betreiber arbeitet derweil an einem neuen Bezahlmodell, das auch für Nutzer anderer Parkhäuser wichtig sein könnte.

DORTMUND

, 05.08.2016, 12:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Rathaus-Parkhaus soll im September komplett fertig sein

Sauber und hell präsentiert sich die Rathaus-Garage nach der Renovierung.

LED-Beleuchtung, neuer Bodenbelag und Sprenkelanlage – seit etwa sechs Wochen ist die Parkgarage des Betreibers SBB am Rathaus wieder in Betrieb, zumindest zum Teil' tag='. Was zunächst bleibt, ist das vorübergehende Bezahlsystem – für jedes SBB-Parkhaus extra. Doch auch dafür gibt es neue Pläne: Ein Abo-System soll das Nutzen und Bezahlen aller Dortmunder SBB-Parkhäuser erleichtern.

148 Parkplätze sind auf den Ebenen A und B der Rathaus-Tiefgarage seit Ende Juni wieder offen. „Man bemerkt schon eine enorme Entlastung“, sagt Simon Kinz, Geschäftsführer der SBB-Dortmund GmbH. Mit dem geschlossenen Parkhaus am Rathaus fielen seit Januar 580 Stellplätze weg. Kunden verteilten sich auf umliegende Parkgaragen. „Insbesondere mittwochs und samstags zum Wochenmarkt waren parktechnisch die Kapazitäten meist ausgeschöpft“, sagt Kinz.

Dauerparker wurden ebenfalls auf umliegende Parkhäuser verlegt. Stadtweit seien das rund 500 Kunden. Jetzt sollen auch sie wieder die Möglichkeit haben, in der Garage am Rathaus zu parken. Bis September sollen voraussichtlich auch die übrigen Parkebenen C-F fertig sein.

Einheitliches Zahlen war nicht möglich

Was viele der ausquartierten Parker dabei besonders spüren, ist das umgestellte Bezahlsystem. Konnte man bis Anfang dieses Jahres noch mit einer Wertkarte in allen SBB-Parkgaragen bezahlen, ist dies seit Februar nicht mehr möglich. Ersatzteile für den aus dem Jahr 2000 stammenden Server der Parkhäuser, der das gemeinsame Bezahlen ermöglichte, seien nicht mehr erhältlich, hieß es.

Die Lösung, dass jedes SBB-Parkhaus mit einem eigenen Server und eigenem Bezahlsystem arbeite, sollte vorübergehend sein – ist aber auch jetzt noch der aktuelle Stand. Man arbeite an einer Umstellung, sagt Simon Kinz. Fest steht: Den Kunden soll ein ganz neues System die Bezahlung in allen SBB-Garagen erleichtern.

Statt der alten Wertkarten, die mit einem Pre-Paid-System liefen (man lud die Karten vor der Nutzung mit einer beliebigen Geldsumme auf), ist ein Abosystem geplant. „Kunden sollen dann mit einer Karte in allen SBB-Parkhäusern der Stadt parken können – für einen monatlichen Festpreis“, erklärt der SBB-Geschäftsführer. Offen ist allerdings noch der Termin der Umsetzung.

Zu den SBB-Parkhäusern gehören im Zentrum die Tiefgaragen Rathaus, Hansaplatz, Konzerthaus, Stadttheater, Westentor und Commerzbank. Außerdem gehören die Tiefgarage BZ-Nord (Dietrich-Keunig-Haus), das Parkhaus Phoenixsee und die Parkplätze Hohensyburg, an den Westfalenhallen, am Veranstaltungszentrum und Westfalenpark sowie die Parkplätze am Zoo zur SBB-Dortmund GmbH.

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