Zum zweiten Mal zieht der Demo-Zug über den Dortmunder Wall. © Thomas Thiel
Protest gegen Migrationspolitik

Re-Live-Ticker zur Antifa-Demo: Teile des Walls wurden mehrfach gesperrt

Mitten im vorweihnachtlichen Trubel zog eine Antifa-Demonstration durch die Dortmunder Innenstadt. Die Polizei musste mehrmals Teile des Walls sperren - wir waren live vor Ort.

Eine Zusammenfassung der Demo lesen Sie hier:

Update 14.50 Uhr: Keine Zwischenfälle und nur geringe Verkehrsbeeinträchtigungen

Nach der Abschlusskundgebung ist die Demonstration nun beendet. Laut Aussage der Polizei gab es keine Zwischenfälle und auch die Beeinträchtigungen des Verkehrs hielten sich in Grenzen. Damit beenden wir auch unsere Live-Berichterstattung von vor Ort.

Update 14.30 Uhr: Demo endet mehrere Stunden früher als geplant

Mehr als drei Stunden vor dem ursprünglich angedachten Ende der Demonstration wird die Abschlusskundgebung gehalten. Wie die Polizei unserem Reporter vor Ort gegenüber mitteilt, ist damit auch die Demonstration in wenigen Minuten beendet.

Update 14.20 Uhr: Demonstranten erreichen den Ort der Abschlusskundgebung

Mittlerweile nähert sich der Demonstrationszug dem Ort der Abschlusskundgebung. Der Wall ist wieder freigeben, auch bei der zweiten Sperrung gab es nur einen kleineren Rückstau, der sich schnell aufgelöst hat.

Auf der Kuckelke wird nun eine Abschlusskundgebung gehalten und die Demonstration anschließend beendet. Damit wird die Demo mehrere Stunden früher als erwartet beendet sein.

Abschlusskundgebung auf der Kreuzung Kuckelke und Brüderweg. © Thomas Thiel © Thomas Thiel

Update 14.00 Uhr: Demonstration zieht wieder auf den Wall

Nach der Zwischenkundgebung zieht der Demonstrationszug wieder auf den Wall. Die Innenseite ist erneut für den Verkehr gesperrt.

Laut des Einsatzleiters der Polizei wird die Demonstration allerdings verkürzt. Der Anmelder selbst hatte gegenüber den Beamten diesen Wunsch geäußert, da zu wenig Teilnehmer gekommen sind.

Auf der Demonstration gibt es Beiträge zur Lage der Geflüchteten an der belarussischen Grenze. © Thomas Thiel © Thomas Thiel

Die Abschlusskundgebung soll nun nicht am Platz der alten Synagoge stattfinden, wie ursprünglich geplant, sondern auf dem Brüderweg Ecke Kuckelke. Wie die Beamten außerdem berichten, verläuft die Demonstration ohne Zwischenfälle.

Update 13.45: Der Innenwall ist wieder freigegeben für den Verkehr

Die Demonstranten haben den Königswall mittlerweile wieder verlassen, somit kann der Verkehr auch wieder frei fließen. Zwischenzeitlich hatte sich ein kleiner Rückstau hinter dem Zug gebildet, der sich aber auch schnell wieder aufgelöst hatte, wie unser Reporter vor Ort berichtet.

Die Demonstranten haben sich neben dem Fußballmuseum versammelt und halten eine erste Zwischenkundgebung ab. Es gibt Beiträge zu der Situation an der polnisch/belarussischen Grenze und auch die AFD wird angegriffen.

Update 13.30: Innenwall ist wegen der Demonstration gesperrt

Die Demonstrationsteilnehmer laufen aktuell über den Königswall. Für die motorisierten Verkehrsteilnehmer ist die Innenseite komplett gesperrt.

Update 13.25: Demonstrationszug setzt sich in Bewegung

Mit rund einer halben Stunde Verspätung beginnt die Demonstration der Antifa. Eine erste Zwischenkundgebung ist am Platz der deutschen Einheit geplant. Zuerst wird der Zug allerdings über den Königswall geleitet. Dort kann es zu einigen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die Organisatoren haben soeben die Auflagen der Demo verlesen. Mittlerweile sind etwa 70 Demonstranten vor Ort.

Update 13.15 Uhr: Demozug startet mit Verspätung

Eigentlich sollte der Demozug um 13 Uhr starten, noch haben sich die Teilnehmer allerdings nicht in Bewegung gesetzt. Anstatt 300, wie angemeldet wurden, sind es bislang auch nur rund 50 Teilnehmer.

„Diesmal seien halt nicht so viele gekommen“, sagt die Kim Schmidt, Pressesprecherin der Antifa. 300 Teilnehmer würde die Gruppierung immer bei ihren Demonstrationsanmeldungen angeben, da diese Zahl „das Potenzial in Dortmund“ beschreibt.

Die Demonstration startete am Samstag mit rund einer halben Stunde Verspätung. © Thomas Thiel © Thomas Thiel

Mittlerweile sind auch erste Details über die Route bekannt: Gleich zu Beginn der Demonstration, werden die Teilnehmer vom Westentor über den Königswall bis zum Deutschen Fußballmuseum laufen. Anschließend sollte es nicht mehr zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kommen, denn der Zug wird durch die Dortmunder City geführt.

Ursprüngliche Meldung: Verkehrsbeeinträchtigungen auf dem Wall

Mit rund 300 Teilnehmern rechnet die Dortmunder Polizei am frühen Samstagnachmittag (27.11) bei der Demonstration der Gruppierung „Dortmunder Autonome Antifa 170“.

Der Zug soll um 13 Uhr am Westentor starten und um 18 Uhr enden. Der genaue Verlauf der Route wird erst bei Beginn der Demonstration veröffentlicht, um die Demonstrationsteilnehmer „bestmöglich zu schützen“, wie die Polizei mitteilt.

Bekannt ist allerdings, dass es zwischen 13 und 18 Uhr zu Verkehrseinschränkungen auf dem Wall kommen wird. Darüber hinaus teilte die Polizei mit, dass die Demonstration auch innerhalb des Wallrings – in der Dortmunder City – verlaufen wird und es dort mehrere Zwischenkundgebungen geben wird.

Die „Autonome Antifa 170“ möchte auf die Situation von Geflüchteten an der belarussischen Grenze aufmerksam machen. In einer Pressemitteilung schrieb die Gruppierung: „Wir gehen Samstag auf die Straße, um zu zeigen: Wir nehmen die mörderische EU-Politik und das Schweigen weiter Teile der Zivilgesellschaft nicht hin.“

Die Polizei wird mit einem großen Aufgebot vor Ort sein – auch um die Demo-Teilnehmer vor möglichen Gegendemonstranten aus dem rechten Milieu zu schützen.

Wir berichten ab 13 Uhr live von vor Ort.

Wir berichten an dieser Stelle weiter.

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Redaktion Dortmund
1984 geboren, schreibe ich mich seit 2009 durch die verschiedenen Redaktionen von Lensing Media. Seit 2013 bin ich in der Lokalredaktion Dortmund, was meiner Vorliebe zu Schwarzgelb entgegenkommt. Daneben pflege ich meine Schwächen für Stadtgeschichte (einmal Historiker, immer Historiker), schöne Texte und Tresengespräche.
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Thomas Thiel

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