Rechtsextremer Laden darf erstmal bleiben

Rheinische Straße 135

Der Nazi-Laden bleibt vorerst: Ein Mietstreit zwischen der Stadt und einem rechtsextremistischen Mieter um das Nazi-Haus an der Rheinischen Straße 135 wird sich noch über viele Monate hinziehen. Ende offen.

DORTMUND

von Von Peter Bandermann

, 03.04.2012, 05:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rechtsextremer Laden darf erstmal bleiben

Um das Ladenlokal in der Rheinischen Straße geht es.

 Die Nähe zur NPD ist kein Zufall: Der Mieter des Ladenlokals war Jugendfunktionär der Partei in Köln. Mehrere Mieter des Mehrfamilienhauses haben das Objekt inzwischen verlassen. Die Stadt, der das Haus seit einem Jahr gehört, will die Räume in den Obergeschossen nun Zug um Zug sanieren und einen Jugendtreff einrichten.Der Erdgeschoss-Mieter hat gegen die Kündigung des Pachtvertrags für das Ladenlokal Widerspruch eingelegt. „Kauf bricht Miete nicht“, so Stadtdirektor Jörg Stüdemann über die Rechtslage, die auch hier gelte.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt