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Regierungsflieger wird untersucht – Flughafen Dortmund weist Berichte über Merkel-Fan ab

Nach Kollision

Einen Tag nachdem ein Fahrzeug den Flieger der Kanzlerin rammte, wird die Maschine in Dortmund untersucht. Der Flughafen will Berichte über einen aufgeregten Merkel-Fan nicht bestätigen.

Dortmund

, 14.05.2019 / Lesedauer: 2 min
Regierungsflieger wird untersucht – Flughafen Dortmund weist Berichte über Merkel-Fan ab

Bundeskanzlerin Angelika Merkel auf dem Flughafen Dortmund vor ihrem Regierungsflugzeug. © dpa

Die Bundeswehr hat Untersuchungen bezüglich des am Montag beschädigten Regierungsfliegers aufgenommen. Ein Bodenfahrzeug des Flughafen Dortmund hatte das parkende Flugzeug gerammt. Ursprüngliche sollte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der Maschine nach einem Termin nach Berlin zurückkehren.

Wie die Bild-Zeitung und Spiegel Online aus Ermittlerkreisen erfahren haben wollen, soll eine Angestellte des Flughafens mit einem roten Transporter auf dem Rollfeld unterwegs gewesen sein. Für ein Handyfoto soll der „aufgeregte Fan“ aus dem Wagen gesprungen sein – ohne die Handbremse anzuziehen. Der Renault Trafic soll sich daraufhin in Bewegung gesetzt haben und den geparkten Regierungsflieger touchiert und den Rumpf beschädigt haben.

Es stimme, dass eine Flughafen-Mitarbeiterin den Transporter auf dem Rollfeld abgestellt hat, bestätigte Airport-Sprecherin Davina Ungruhe auf Anfrage unserer Redaktion am Dienstagnachmittag. „Ob sie tatsächlich vergessen hat, die Handbremse anzuziehen, ist nicht bewiesen.“ Ein technischer Defekt könne nicht ausgeschlossen werden. Die genaue Ursache müsse ermittelt werden. Ausschließen möchte Ungruhe aber, dass es sich bei der Frau um einen begegeisterten Fan der Kanzlerin handelt. „Die Airport-Mitarbeiterin hatte vor Ort eine dienstliche Aufgabe.“

Ein Sprecher der Luftwaffe erklärte derweil, dass das genaue Schadensausmaß nach der Kollision noch immer unklar sein. Techniker und Sachverständige der Bundeswehr untersuchen den Regierungsflieger auf dem Dortmunder Flughafen. „Noch wissen wir nicht, ob die Maschine flugtauglich ist.“

Airport-Sprecherin Davina Ungruhe sagte, der Hersteller Bombardier wolle entscheiden, ob der Regierungsflieger in Dortmund repariert werden muss oder zunächst zur Basis nach Berlin geflogen wird.

Anstatt mit der Regierungsmaschine war Merkel am Montagnachmittag schließlich mit einem Hubschrauber der Luftwaffe zurück nach Berlin geflogen worden.

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