Reportage: Ist die Dortmunder Nordstadt ein Slum?

Heute im TV

Die Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien in die Dortmunder Nordstadt ist heute Abend Thema in der ARD. Die Reportage "Deutschlands neue Slums" zeigt das Viertel aus Sicht der Armutsflüchtlinge aus Südosteuropa.

DORTMUND

19.08.2013, 19:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Reportage: Ist die Dortmunder Nordstadt ein Slum?

Der Arbeiterstrich an der Ecke Schleswiger Straße/Mallinckrodtstraße. Hier bieten Zuwanderer illegal ihre Arbeitsdienste an.

So kündigt die ARD die Dokumentation an: "Stadtteile wie die Dortmunder Nordstadt verändern ihren Charakter durch die Zuwanderung aus Südosteuropa. Mehr und mehr Menschen aus Bulgarien und Rumänien kommen nach Deutschland, um in Dortmund, Köln oder Duisburg zu überleben. Viele der Alteingesessenen fühlen sich in ihren Vierteln nicht mehr wohl. Sie fürchten den Anstieg von Kriminalität, Prostitution, Menschenhandel. Manche haben Angst vor den Zuwanderern und vor denen, die mit ihnen Geschäfte machen. Monitor-Redakteurin Isabel Schayani und Autor Esat Mogul begleiten die neuen Armutseinwanderer ein halbes Jahr lang und versuchen herauszufinden, wer an den Menschen „ganz unten“ verdient. Unter welchen Umständen kommen sie nach Deutschland? Wer sind die Leute, die ihnen statt Wohnungen Matratzen oder Kellerlöcher vermieten? Wer lässt sie unter unwürdigen Bedingungen arbeiten, oftmals nur für einen Hungerlohn, wie sie erzählen?"

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