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Revierderby: Fanlager werden getrennt - Anstoß erst um 20 Uhr

BVB und Schalke

Ausschreitungen, Pyrotechnik, unkontrollierte Fanströme: Bei den letzten Revierderbys zwischen dem BVB und Schalke 04 gab es viel Ärger. Am Freitag wurde das Sicherheitskonzept für das nächste Derby in Dortmund (25. März) vorgestellt. Es sieht eine strikte Trennung der Fanlager vor - und weniger Plätze im Stadion.

DORTMUND

, 21.02.2014 / Lesedauer: 3 min

  • Schon beim Einstieg im Hauptbahnhof werden die Fans getrennt. In gesonderten Stadtbahnen werden die Schalke-Fans ohne Zwischenhalt dann zur Haltestelle "Westfalenhalle" gefahren, die BVB-Anhänger zur Haltestelle "Stadion".
  • Die Schalker Sonderzüge halten nicht am Haltepunkt Signal Iduna Park, sondern am Hauptbahnhof.
  • Die Fußgängerbrücke von der Lindemannstraße über die B1, die an normalen Spieltagen 15.000 Fans benutzen, wird in der Anreisephase gesperrt.
  • Temporär gesperrt sind die Wege durch den Park rund um die Signal-Iduna-Versicherung.

 auf einer größeren Karte anzeigen Wieviele Polizisten im Einsatz sein werden, gab die Polizei nicht bekannt, sondern sprach lediglich von einer Vielzahl. Sie bereitet sich auch auf eine "konspirative" Anreise von

vor: Polizei beobachtet Problemfans genau. Friedliche Fans können sie wie in den letzten Jahren auch begegnen. Ab 16.30 Uhr werden die Stadtwerke

auf die Strecken zum Stadion schicken. Da die Anreise zum Derby in den Berufsverkehr fällt, sollte mit sehr vollen Zügen gerechnet werden. "Jeder Fan sollte so früh wie möglich anreisen", so Stadtwerke-Sprecher Bernd Winkelmann. Für die Abmarschphase gilt: Die Fans sollen sich auf gleichen Wegen bewegen, auf denen sie vorher zum Stadion geleitet worden waren.

Vor dem Spiel wird ein zusätzlicher Sicherheitsbereich rund um das Stadion gezogen. Der BVB will mit

umfangreiche Vorkontrollen schon außerhalb des Stadions durchführen. "Wir wollen die Fans so weit es geht trennen", so Dr. Christian Hockenjos, Direktor Organisation beim BVB. Dafür wird der BVB laut Hockenjos erstmals einen "signifikanten Puffer" im Stadion schaffen. Das geht zu Lasten der Zuschauerkapazität. Hockenjos: "Wir verzichten auf den Verkauf von

. Ausverkauft wird das Stadion diesmal bei bei 77.000 Gästen sein." Weitere Puffer wird es im Dauerkarten-Bereich geben. Dauerkarten-Inhaber müssen umgesetzt werden. Etwas reduziert wird laut Hockenjos auch auf der Südtribüne, wo etwa 700 Stehplätze leer bleiben werden. Unterm Strich werde es rund 3000 Karten weniger geben.

Auf der Pressekonferenz wurde bestätigt, dass der Wunsch des BVB nach einer Vorverlegung vom Tisch ist. Ein Grund dafür ist auch, dass es im Berufsverkehr zu noch stärkeren Verkehrsproblemen gekommen wäre. 

Auf der Pressekonferenz werden die Polizei, Borussia Dortmund, der FC Schalke 04, Dortmunder Stadtwerke und die für Sicherheit im Bahnverkehr zuständige Bundespolizei über ihre Planungen für das Spiel am 25. März (Dienstag) informieren. Das Spiel wird um 20 Uhr angepfiffen. Bemühungen des BVB, das Spiel nach vorne zu verlegen, sind bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) gescheitert.  

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Besonders soll es um die sensiblen An- und Abreisewege zum Signal Iduna Park gehen. Beim vergangenen Derby in Dortmund hatten sich Schalke-Fans auf ihrer Anreise vor der Polizei verborgen, auf dem Weg zum Stadion hatte es zudem Angriffe von BVB-Anhängern auf Schalker gegeben. Beim Derby in der Hinrunde auf Schalke hatten BVB_Anhänger am Bahnhof Essen-West Absperrungen durchbrochen.

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