Revierpark Wischlingen hofft auf 11 Millionen Euro

Fördergelder

Jetzt kann man dem Revierpark Wischlingen nur noch die Daumen drücken: Denn mit vier weiteren Revierparks nimmt er gerade am Landeswettbewerb „Grüne Infrastruktur NRW“ teil - und am Ende könnten dabei elf Millionen Euro für die Grünanlage an der Höfkerstraße herausspringen.

WISCHLINGEN

, 11.06.2017, 03:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Revierpark Wischlingen hofft auf 11 Millionen Euro

Bis zu 11 Millionen Euro sollen den Revierpark Wischlingen aufwerten.

Die Teilnahme am Landeswettbewerb „Grüne Infrastruktur NRW“ könnte dem Revierpark Wischlingen Ende des Jahres einen wahren Geldsegen bescheren. Im besten Fall würden nämlich rund elf Millionen Euro für neue Projekte nach Dortmund fließen. Das Geld würde dann in spannende Projekte wie „Übernachten im Baumhaus“ oder „Forschen im Naturlabor“ fließen.

Zuvor muss aber die zuständige Jury von dem sogenannten „Integrierten Handlungskonzept“ mit dem Titel „Zukunft und Heimat – Revierpark 2020“ überzeugt werden. Entwickelt hat es der Regionalverband Ruhr (RVR) mit einer Planungsgruppe der Revierparks Duisburg, Oberhausen/Bottrop, Essen/Gelsenkirchen, Herne und Dortmund. Anfang Juni wurde das Konzept beim Umweltministerium eingereicht – jetzt heißt es: geduldig warten und hoffen.

20 Ideen eingereicht

Für die Umsetzung aller Projekte in den fünf Parks würden Fördermittel in Höhe von 58,5 Millionen Euro benötigt. Elf Millionen Euro davon bräuchte der Revierpark Wischlingen, um alle der 20 eingereichten Ideen umsetzen zu können.

„Bei der Analyse wurde auch das Umfeld einbezogen“, sagte Geschäftsführer Axel Hoppe. Dementsprechend gehöre zu den Maßnahmen unter anderem eine bessere Anbindung an das Naturschutzgebiet Hallerey (mithilfe einer Aussichtsplattform), an die S-Bahn-Station und das Radwegenetz. Als weitere Beispiele zählte Hoppe Barrierefreiheit, eine Aufwertung der Eingänge und eine neue Beleuchtung auf.

Fit für die Zukunft

Alle fünf Revierparks sollen zukünftig einen außerschulischen Bildungsort anbieten können. Auch unkonventionelle Übernachtungsmöglichkeiten im Baumhaus oder im Heuhotel seien denkbar, heißt es von Seiten des RVR. Ebenso sollen neue Spiel- und Sportangebote plus multifunktionale Treffpunkte geschaffen werden. Generell gehe es darum, die in den 1970er-Jahren entstandenen Parks mit ihren großen Erholungsflächen fit für die Zukunft zu machen, sagte RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthöfel.

Voraussichtlich im November 2017 wird die NRW-Jury ihre Entscheidung bekanntgeben. Axel Hoppe ist gespannt – und realistisch. „Die Mittel sind begrenzt und wir stehen mit anderen im Wettbewerb. Deshalb würden wir uns auch schon über eine Million Euro freuen.“

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