Rewe Dortmund hat Favoriten für neues Frischelager

700 Mitarbeiter müssten umziehen

Führt Rewe Dortmund seine beiden Unternehmenstöchter Doego und Bubi an einem neuen Standort zusammen? Ende April soll die Entscheidung fallen. Es gibt bereits eine favorisierte Lösung.

DORTMUND

, 22.03.2016, 01:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Doego ist der Name der Rewe-Tochter, die ihren Sitz in der östlichen Innenstadt verlassen müsste.

Doego ist der Name der Rewe-Tochter, die ihren Sitz in der östlichen Innenstadt verlassen müsste.

In der Asselner Rewe-Zentrale hat man die Fläche der früheren Sinteranlage (Westfalenhütte) in die engere Wahl genommen. Das bestätigte Unternehmenssprecherin Julia Hoff auf Nachfrage unserer Redaktion. Das Grundstück wird von den Dortmunder Stadtwerken (DSW21) und deren Partner Trapp Real Estate aufbereitet und bebaubar gemacht.

Dort könnte das neue Frischelager für die beiden Rewe-Töchter Doego und Bubi entstehen, die ihre Standorte an der Feldstraße in der östlichen Innenstadt (Doego) und am Leegeweg in Wambel aufgeben müssten. Rund 700 Mitarbeiter wären von dem Umzug betroffen – inklusive die des Zentrallagers in Wesel, von dem aus der Niederrhein beliefert wird. Der Rewe-Standort in Asseln spiele bei den Überlegungen keine Rolle, heißt es.

Neues Frischelager geplant

Klar ist: Die Pläne für den Bau eines neuen Frischelagers sollen die Kosten für die Logistik senken. Da passt es ins Bild, dass die rund 34 Hektar große Fläche der ehemaligen Sinteranlage in zwei Parzellen geteilt wird, die ab 2018 und 2020 zur Bebauung freigegeben werden können. Die Verkäufe beider Parzellen stehen auch offenbar kurz bevor. „Wir rechnen mit Entscheidungen in ungefähr vier Wochen“, sagt Silke Seidel, Immobilienmanagerin von DSW21.

Ein Umzug von Doego würde DSW21 neben dem Verkauf des Grundstücks auf der Westfalenhütte einen weiteren Vorteil bieten: Die Stadtwerke sind im Begriff, ihren alten Bauhof für Wohnungsbau aufzubereiten. Das Gelände liegt direkt neben dem Doego-Lager, das morgens von reichlich Lkw angefahren wird – und durch einen zehn Meter hohen Lärmschutzwall von der Wohnbebauung getrennt werden müsste. Zieht Doego um, wird der Lärmschutzwall hinfällig.

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