Robin Stone: Lieder der Großen kommen in kleiner Werkstatt gut an

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Robin Stone interpretiert Rod Stewart, Neil Young und andere brillant. In der Musikwerkstatt sagt er, warum er sich schon jetzt auf eine Premiere am 24.1.2020 im Hansa-Theater freut.

Hörde

, 13.05.2019, 09:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Weltmusik im Clubambiente: Das bietet die Musikwerkstatt am vergangenen Freitag (10. Mai). In Erinnerung schwelgende Fans der 70er-Musik feiern den guten Mix mit stehenden Ovationen. Mit „Wild World“ von Cat Stevens startet Robin Stone, sich selbst auf der Akustikgitarre begleitend, seine Weltreise. Dabei hat er vor allem sozialkritische Lieder im Repertoire. „The Sound Of Silence“ von Simon & Garfunkel klagt die Kälte und Stille im Umgang miteinander an und Neil Youngs „After the Gold Rush“ forderte schon in den 70ern eine saubere Umwelt.

Hits gekonnt neu interpretiert

„Ein ganz wichtiger Song für mich“, sagt Robin Stone, sei ein weiteres Werk von Paul Simon. „Achtet auf die erste Zeile.“ Dann stimmt er „The Boxer“ mit „I am just a poor boy“ an. Der „arme Junge“ verfügt indes über eine Stimme und Gabe, mit der er Musik-Größen nicht nur imitiert, sondern neu interpretiert. So Joe Cockers „You Are so Beautiful“. Rufe wie „sehr schön“ und „super“ ordnen dies richtig ein.

Mit der Gruppe „Rust“ hat sich der Schwerter dem Neil-Young-Tribute verschrieben. So singt und spielt er, auch auf der Mundharmonika, „Heart Of Gold“. Die kundigen Zuhörer stimmen gleich bei den ersten Tönen mit ein, sorgen für Partystimmung. Da fehlen auch Gänsehautgefühle nicht. Bei Leonard Cohens „Hallelujah“ und dem Kirchenhit „Amazing Grace“ liegen sich Paare in den Armen, schmiegen sich aneinander, um anschließend auszurasten. Mit Jubelrufen, zustimmenden Pfiffen und langem, lautem Beifall quittieren sie Stones Darbietungen. „Ihr seid ein super Chor“, ruft der 60-Jährige aus. „Das ist eine tolle Atmosphäre hier!“

Eine besondere Revue

Und so freut er sich schon jetzt auf eine für ihn ganz besondere Premiere. Am 24. Januar 2020 tritt Robin Stone erstmals in einer Revue auf. Eine, zu der er Texte und Musikauswahl kreierte. Die Revue über Rod Stewart im benachbarten Hansa-Theater. Co-Autorin Hanna Charlotte Krüger wird moderieren und singen. „Es wird viel Hintergrundwissen über Rod geben und auch lustig sein“, verrät der Autor und Hauptdarsteller. Da werde dann auch Uli Kramm, der ihn bei einigen Liedern am Keyboard begleitet, mit dabei sein.

Bei einigen Liedern wurde Robin Stone von Uli Kramm (r.) am Keyboard begleitet.

Bei einigen Liedern wurde Robin Stone von Uli Kramm (r.) am Keyboard begleitet. © Dietmar Bock

In der Musikwerkstatt gehören ferner John Denvers Hommage an „This Old Guitare“, Bonny Tylers „It’s a Herdache“ und „Don’t Play Your Rock´n`Roll to Me“ der Gruppe Smokie zu seinem umfangreichen Repertoire. Und als alle denken, dass nach der Stewart-Zugabe „Sailing“, dem Partyblues der 70er schlechthin, nichts mehr kommen könne, sehen sich die Fans getäuscht. „Für Rudi (Strothmüller)“, dem Senior-Chef des „Hansa“, habe er noch einen Song. „Always on My Mind“. Von Elvis Presley. Und im Gedächtnis bleiben wird auch dieses großartige Weltkonzert im Kleinen. Von Robert Stone. Bravo!

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