Robuste Konjunktur erhellt den Arbeitsmarkt 2007

03.01.2008, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Robuste Konjunktur erhellt den Arbeitsmarkt 2007

"Viel Licht" auf dem Arbeitsmarkt im Jahr 2007 machte gestern einer aus, der es wissen muss: Stefan Kulozik (Foto), Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit. Grund für sein überwiegend positives Resumee: Die Arbeitslosenzahlen waren im vergangenen Jahr in der Stadt Dortmund im Sinkflug. Bis auf die Ferienmonate Juli und August sowie den traditionell schwächeren Dezember ging die Zahl der Arbeitslosen seit Januar 2007 kontinuierlich zurück.

Im Jahresdurchschnitt waren in Dortmund 40 870 Personen ohne Job, das sind 7102 weniger als im Vorjahresdurchschnitt. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote ging von 17,1 % deutlich auf 14,4 % zurück und erreichte damit den niedrigsten Wert seit 2002 (13,6%). Für die Agentur betrug die durchschnittliche Arbeitslosenquote 3,1 % (Vorjahr: 4,4 %), für die JobCenter ARGE 11,3 % (Vorjahr 12,8 %).

Die Ursachen für diesen positiven Trend sieht Stefan Kulozik in der "robusten Konjunktur" und der damit verbundenen guten Auftragslage insbesondere bei den exportorientierten Unternehmen. Darüber hinaus habe der Aufschwung alle Personengruppen des Arbeitsmarktes erreicht. So sei die Zahl der Arbeitslosen sowohl bei den unter 25-Jährigen wie auch den über 50-Jährigen und den Langzeitarbeitslosen zurückgegangen.

Es gab aber auch nicht ganz so erfreuliche Entwicklungen. Laut Kulozik handele es sich mittlerweile bei jeder zweiten Stelle, die der Agentur gemeldet werde, um Zeitarbeitsjobs. Viele Arbeitnehmer würden darüber hinaus nur noch befristet eingestellt. "Neugegründete Arbeitsverhältnisse werden etwas unbeständiger." Die "echten Sorgenkinder" sind für ihn die unter 25-Jährigen, die keine Ausbildung haben. kiwi

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