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Rombergpark: In den Pflanzenhäusern wächst "urzeitlicher" Wald

DORTMUND Sie sieht aus, als wäre sie aus einem Adventsgesteck gezogen und in die Erde gesteckt worden. Doch die Wollemia nobilis ist spektakulär. Die Baumart ist der neue Stolz der Pflanzenschauhäuser im Rombergpark und wird am ersten Advent vorgestellt.

von Von Steffi Tenhaven

, 20.11.2008 / Lesedauer: 2 min

Die Wollemie, an der einst die Saurier entlang streiften, galt seit 65 Millionen Jahren als ausgestorben. In freier Natur sind weniger als 100 Exemplare bekannt. Die Wollemie verträgt Temperaturen von -12 bis + 45 Grad Celsius. Im Pflanzenschauhaus gedeiht sie bei ca. +15 Grad Celsius und kann in Deutschland, so Heribert Reif, bis zu zehn Meter hoch und uralt werden.   „Etwa 1000 Jahre“, sagt Dr. Günter Spranke, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Rombergpark, die die Gestaltung des Wollemie-Waldes mit 35 Pflanzen mit 5000 Euro unterstützen.

Die urzeitliche, nicht giftige Pflanze gilt als bedroht, zumal sie sich nur klonal fortpflanzt. Alle bisher bekannten Wollemien besitzen identisches Erbgut. Und bergen darüber hinaus wissenschaftliche Geheimnisse. „Ein Pilz der Pflanze enthält ein Substanz gegen Krebs“, so Dr. Günter Spranke. Mehr über die Wollemie und die australische Fauna ist am 1. Advent zu erfahren. Der Niederländer Martin Essers erzählt von der spannenden Entdeckung der Wollemie und der australischen Fauna im Café Orchidee (ab 16.30 Uhr).    

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