Route des Radschnellwegs Ruhr durch Dortmund steht

Mitten durch das Kreuzviertel

Der Radschnellweg Ruhr durch Dortmund ist fertig geplant - und er soll mitten durchs Kreuzviertel führen: Die Stadtspitze hat ihre Pläne für die geplante Radtrasse durch die Stadt vorgestellt. Wir zeigen die Route im Detail.

DORTMUND

, 30.09.2015, 02:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vor genau einem Jahr hat der RVR die Machbarkeitsstudie für eine schnelle Radwegeverbindung quer durchs Ruhrgebiet vorgestellt. Inzwischen haben alle beteiligten Städte ihren Segen dafür gegeben, die Pläne weiter zu verfolgen – außer Dortmund.

Das soll jetzt nachgeholt werden. Die Planungsverwaltung legt der Politik nun eine Vorlage auf den Tisch, die auch den möglichen Trassenverlauf konkretisiert. 

So soll der Radschnellweg Ruhr durch Dortmund verlaufen:

Zoomen Sie in die Karte hinein, um einen genaueren Blick auf die Route zu werfen!

Straßen im Kreuzviertel sollen Fahrradstraßen werden

Insgesamt sind für den Radschnellweg Ruhr in Dortmund 29,5 Millionen Euro Kosten veranschlagt. Besonders die Route durch die Innenstadt wird mit 10 Millionen Euro kostspielig: Über die Sonnenstraße als Fahrradstraße sollen anschließend Ruhrallee und Märkische Straße mit einer Art aufgeständerten Stegkonstruktion entlang der bestehenden S-Bahn-Brücken überbrückt werden. 

Im dicht bebauten Kreuzviertel soll der Radschnellweg vor allem über den Neuen Graben laufen. Dort werden die betroffenen Straßen zu Fahrradstraßen umgewidmet werden. Parkplätze soll es dort aber weiterhin geben. Der Autoverkehr bleibt durch eine ergänzende Beschilderung erlaubt. Fahrradfahrer dürfen allerdings legal nebeneinander fahren, der Autofahrer muss seine Geschwindigkeit anpassen, erläutern die Verkehrsplaner.

Drei Bürgerversammlungen sind geplant

Wie versprochen, will die Verwaltung dabei aber auch die Meinung der betroffenen Anwohner berücksichtigen. Dazu sollen bis Ende des Jahres die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie in drei Bürgerversammlungen – für den Westen, den Osten und die Mitte – vorgestellt werden, kündigt Planungsdezernent Ludger Wilde an. Auf Basis der Beratungen soll die Politik dann über den Radschnellweg Ruhr entscheiden.

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