Wegen der seit Wochen hohen Corona-Zahlen gilt ab Samstag die 2G-Regel im Dortmunder Einzelhandel. © dpa
Corona-Pandemie

Rückgang von Neuinfektionen und Inzidenz in Dortmund nach Negativrekord

Nachdem sie drei Tage extrem hoch war, ist die Zahl der Neuinfektionen in Dortmund deutlich gesunken. Wegen Meldeverzögerungen könnte sie nachträglich aber noch steigen.

Insgesamt 132 Neuinfektionen meldet das Robert Koch-Institut (RKI) in Dortmund für Freitag (3.12.). Nachdem die Zahl der Neuinfektionen an den drei Tagen zuvor bei 300 oder höher gelegen hatte, ist das ein starker Rückgang.

Allerdings gab es in den letzten Tagen oft verspätete Meldungen von Infektionen. Die Daten, die die Gesundheitsämtern an das RKI melden, erreichen das Institut nicht immer an dem Tag, an dem die Ämter sie festgestellt haben.

Für Donnerstag etwa meldete das RKI ursprünglich 291 neue Fälle. Im Nachhinein korrigierte das Institut die Zahl auf 326.

Zahl könnte noch steigen

Die verhältnismäßig niedrigen Zahlen der Neuinfektionen am Freitag (3.12.) könnte also nachträglich noch steigen.

Auch die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach den aktuellen Zahlen des RKI zurückgegangen. Sie liegt am Samstag (4.12.) laut RKI bei 275,5 – am Freitag hatte die Zahl den bisherigen Höchstwert von 284,7 erreicht. Neue Todesfälle in Dortmund meldet das RKI nicht.

Neue Beschränkungen

Auch in Dortmund gelten wegen der hohen Infektionszahlen ab Samstag wieder schärfere Maßnahmen: Für den Einzelhandel gilt die 2G-Regel, es gibt Beschränkungen für Großveranstaltungen und Clubs und Diskotheken müssen schließen.

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