Ruhrtal-Radweg bleibt schon wieder gesperrt: Akute Steinschlaggefahr

Folgen des Starkregens

Nach dem Starkregen musste der Ruhrtal-Radweg erneut auf einem großen Abschnitt gesperrt werden, ebenso die L 675 zwischen Wetter und Herdecke. Die neuen Schutzzäune wurden stark beschädigt.

Syburg, Schwerte

, 14.08.2021, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Ruhrtal-Radweg ist wieder nicht durchgängig befahrbar.

Der Ruhrtal-Radweg ist wieder nicht durchgängig befahrbar. © Björn Althoff (A)

Nach dem Starkregen Mitte Juli musste der Ruhrtal-Radweg am Harkortsee erneut gesperrt werden. Die Stadt Wetter hat neben der Landstraße 675 zwischen Wetter und Herdecke auch den Wander- und Radweg auf dem Abschnitt wieder abgeriegelt. Laut Landesbetrieb Straßen.NRW besteht dort ein erhöhtes Steinschlagrisiko.

Wegen Sicherungsarbeiten war die Strecke lange gesperrt

Erst Ende Mai war für die Radstrecke zwischen Wetter und Herdecke wieder freigegeben worden. Er war wochenlang gesperrt, weil der oberhalb gelegene Steilhang mit Fangzäunen und Drahtnetzen aufwendig gesichert werden musste, um den Weg vor abrutschenden Steinen und Geröll zu schützen. Gleichzeitig blieb auch die L675 wegen notwendiger Sanierungsarbeiten längere Zeit gesperrt.

Kaum waren Landstraße und Radweg wieder freigegeben, mussten sie nun schon wieder gesperrt werden. Geröll-Lawinen und Baumstämme, die durch das Unwetter Richtung Tal gespült wurden, haben die neuen Fangzäune am Harkortberg stark beschädigt, so Straßen.NRW.

Allerdings haben sie die abrutschenden Erd- und Steinmassen aufgehalten und damit Schlimmeres verhindert. Jetzt müssen Netze und Zäune zum Teil komplett erneuert werden. Bis dahin besteht akute Steinschlaggefahr, Radfahrer müssen also erneut die Umleitungsstrecke nutzen.

Voraussichtlich Ende August 2021 soll der Abschnitt wieder freigegeben werden.

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