Rund ein Viertel der Neuinfektionen in Dortmund aus einer Familie

Corona-Pandemie

Die guten Nachrichten von der Corona-Front in Dortmund reißen nicht ab. Weniger positive Testergebnisse und weiter sinkende 7-Tage-Inzidenz. Aber noch immer sind viele Menschen in Quarantäne.

Dortmund

, 12.06.2021, 17:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Infektionszahlen in Dortmund sinken weiter.

Die Infektionszahlen in Dortmund sinken weiter. © dpa

Liegt es daran, dass sich die Menschen angesichts der Corona-Lockerungen weniger testen lassen müssen oder sinkt die Zahl der positiven Testergebnisse, weil es weniger Infektionen gibt?

Vielleicht beides. Jedenfalls meldet die Stadt am Samstag (12. Juni) weiter sinkende Zahlen. 11 neue positive Testergebnisse zählt das Gesundheitsamt. Von diesen Neuinfektionen sind drei Infektionsfälle einer Familie zuzuordnen.

Noch immer müssen viele Menschen in Quarantäne bleiben. Zurzeit sind es 749. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund wurden insgesamt 28.101 Menschen positiv getestet, 27.431 gelten als genesen. Aktuell sind 282 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

7-Tage Inzidenz bei 1,73

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 17,3 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

Zurzeit liegen in Dortmund 27 Patienten wegen Corona im Krankenhaus, darunter werden 11 intensivmedizinisch behandelt, davon wiederum 8 mit Beatmung.

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In Dortmund starben bislang 272 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 infizierte Patienten starben aufgrund anderer Ursachen.

Virusvarianten

Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 5765 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 5751 der Variante Alpha (B.1.1.7), 9 Fälle der Variante Beta (B.1.351), 4 Fälle der Variante Gamma (B.1.1.28.1 – P.1) und 1 Fall mit Delta-Variante (B.1.617.2). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle; denn die sogenannte Sequenzierung dauert mehrere Tage.

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