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RWE lenkt Energie-Verteilnetz von Dortmund aus

Neue Jobs

Dortmund ist seit dem Jahresanfang um ein neues, hochkarätiges Unternehmen reicher: Die RWE-Tochter Westnetz GmbH ist zum 1. Januar als Verteilnetz-Betreiber für Strom und Gas an den Start gegangen - das bringt zusätzliche Jobs für Dortmund.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 02.01.2013 / Lesedauer: 2 min
RWE lenkt Energie-Verteilnetz von Dortmund aus

Der Westnetz-Vorstand mit (v.l.) Dr. Stefan Küppers, Heinz Büchel, Dr. Achim Schröder und Dr. Gabriël Clemens vor dem künftigen Unternehmenssitz an der Florianstraße.

Die Westnetz GmbH steht damit in Dortmund zwischen dem Höchstspannungsnetz-Betreiber Amprion und dem Ortsnetz der Dortmunder Energie und Wasser (DEW). Allerdings: Das Verteilnetz macht 98 Prozent des Gesamtnetzes aus, macht Technik-Vorstand Dr. Stefan Küppers die Dimension des Geschäftsbereichs deutlich. "Und auch die eigentliche Energiewende findet im Verteilnetz statt", ergänzt Dr. Achim Schröder als Leiter des Ressorts Energiewirtschaft/Finanzen.

Der vierköpfige Vorstand mit Küppers, Schröder, Dr. Gabriël Clemens (Integration/Assetmanagement) und Heinz Büchel (Personal) hat am Mittwoch in Dortmund seine Arbeit aufgenommen. Offiziell soll die neue Zentrale nahe des Westfalenparks im Sommer bezogen werden. Mit der Neuordnung des Netzgeschäfts erfüllt die Muttergesellschaft RWE Deutschland eine Forderung des Gesetzgebers nach einer klarere Trennung von Netz und Vertrieb im Energiebereich. Neben der Westnetz GmbH für den Verteilnetz-Betrieb sind so die RWE Netzservice mit Sitz in Siegen für den Vertrieb technischer Dienstleistungen und die RWE Metering mit Sitz in Mülheim an der Ruhr für das Zählergeschäft entstanden. 

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