Sambatanzen macht auch mit Regenjacke Spaß

01.07.2007, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nette 11 Uhr, Samstagmorgen: Der Himmel über dem Ruhr Nachrichten Stand am Rewe-Markt an der Mengeder Straße ist trüb, aber die Sambatruppe um Barbara und Isis verbreiten dennoch gute Laune. Gut geschützt mit Regenjacken tanzen sie durch Nette: Mit Erfolg.

Überall öffnen sich die Türen, werden Fotoapparate gezückt, mancher steht mit der Heckenschere in der Hand staunend vor dem bunten Trüppchen, das durch die beschaulichen Straßen zieht.

Und dann geht es am Ruhr Nachrichten Stand weiter. Kleiner Nachbarschaftsplausch beim Einkaufen: «Na Urlauber, wieder da?». Dazu ein Gratis-Eis.

Fündig werden die Netter auch auf den Luftbildern, die am Stand verkauft werden: Erst wird gesucht - «hier ist das Hallenbad»- dann gefunden: «Schorsch, guck mal, hier ist dein Haus.»

Und einmal mehr bestätigt sich, dass die Netter um Neumark- und Paul-Gerhard-Straße eine gute Nachbarschaft pflegen. «Ich bin alte Netterin, war weggezogen und bin vor neun Jahren zurückgekommen», erzählt Elke Ridau. «Wegen der guten Nachbarschaft. Da ist immer jemand, der sich um den Garten kümmert, wenn wir in Urlaub sind, das ist ganz toll hier», schwärmt Elke Ridau vom Zusammenhalt in der Siedlung. Nach zwei Stunden sind alle Langnese-Eis-Portionen verteilt, viele Luftbilder verkauft und die Sambamädchen etwas durchgefroren, aber immer noch gut gelaunt. Zum Glück hatte Petrus ein Einsehen und hielt die Schleusen dicht. Irene Steiner

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