Sanierung der Lärmschutzwände auf der A40/B1 beginnt

Im Bereich der Schnettkerbrücke

Gerade mal acht Jahre haben die Betonlärmschutzwände im Bereich der Schnettkerbrücke auf der A40/B1 gehalten. Bereits 2014 sind die ersten Schäden aufgetreten. Seit Donnerstag laufen nun die endgültigen Sanierungsarbeiten. Die lässt sich Straßen NRW einiges kosten.

Dortmund

02.11.2017, 10:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im vergangenen Jahr traten wieder Schäden an den Betonlärmschutzwänden auf.

Im vergangenen Jahr traten wieder Schäden an den Betonlärmschutzwänden auf. © Oliver Schaper

Ein Rückblick: Im Januar 2014 trat der ersten Schaden westlich der Schnettkerbrücke auf. Diesen reparierte Straßen NRW zeitnah. Ende Oktober 2016 dann der nächste Schaden im Bereicht des Autobahnkreuzes Dortmund-West.

Als Sofortmaßnahme stellte der Landesbetrieb präventiv transportable Schutzeinrichtungen vor die Wände. Auch der Standstreifen ist gesperrt, es gibt drei eingeengte Fahrspuren, die Geschwindigkeit wurde auf 80 Stundenkilometer reduziert. Circa 500.000 Euro kosteten diese Sofortmaßnahmen im November und Dezember des vergangenen Jahres.

Etwa eine Millionen Euro

Straßen NRW hatte die Lärmschutzwände immer beobachtet, weitere Schäden waren bislang nicht aufgereten. Dennoch beginnen am Donnerstag (2. November) die endgültigen Sanierungsarbeiten zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Wittekindstraße und dem Autobahnkreuz Dortmund-West.

Zunächst werden die Betonwände von Bewuchs befreit. Diese Arbeiten haben auf den Verkehr keinen Einfluss. Anschließend sollen die Vorsatzschalen nach dem Sanierungskonzept mit Netzen gesichert werden, damit keine Teile herabfallen können. Etwa eine Millionen Euro investiert der Landesbetrieb dafür aus Bundesmitteln. Bis Ende 2017 sollen die Arbeiten beendet sein.

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