Fredenbaumpark

Schausteller verärgert: Dortmunder Osterkirmes fällt erneut ins Wasser

Die Dortmunder Osterkirmes am Fredenbaumpark fällt coronabedingt auch in diesem Jahr aus. Die Schausteller sind verärgert - und äußern scharfe Kritik an der Bundes- und Länderpolitik.
Der Schaustellerverband Dortmund hat die traditionelle Osterkirmes erneut abgesagt. Die Schausteller sind verärgert. © Oliver Schaper (Archiv)

In zweieinhalb Wochen hätte es losgehen sollen bei der traditionellen Osterkirmes auf dem Festplatz am Fredenbaumpark. Jetzt kam die Absage: Die Osterkirmes muss coronabedingt ausfallen – so wie im vergangenen Jahr schon.

„Infektionslage lässt keinerlei Raum zu Planung“

In einer Pressemitteilung erklärt Patrick Arens, Vorsitzender des Schaustellervereins Rote Erde, die Absage an: „Die momentane Entwicklung lässt weder die Veranstaltung von Volksfesten noch mittelfristig die geringste Perspektive und Planbarkeit zu“, heißt es. Zudem sei man gezwungen, mit Ungewissheit in die Zukunft zu blicken.

Schausteller fordern Öffnungsperspektive

Dabei kritisieren die Dortmunder Schausteller die Handhabung der Lage von Bund und Länder scharf. Man würde die Arbeitsplätze und Existenzen der Schausteller außer Acht lassen – sie fordern eine Öffnungsperspektive.

„Wir erwarten von Bundes- und Landespolitik ausdrücklich, die Sorgen unserer Branche sehr ernst zu nehmen“, so Arens. Man solle sich nicht wieder hinter einem generellen Veranstaltungsverbot „verschanzen.“

Der Preis für illegale Veranstaltungen sei letztlich deutlich höher als bei Veranstaltungen mit vertretbaren Hygienekonzepten. Die Schausteller hoffen noch 2021 „in bizarren Zeiten den Menschen etwas Vergnügen zu bringen.“

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