Weihnachtsgefühl „to go“: Schausteller bieten Mandeln und Co. zum Mitnehmen (mit Karte)

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Kein Glühwein, kein Weihnachtsmarkt. Dortmunds Schausteller bieten in der Vorweihnachtszeit an einigen Orten im Stadtgebiet aber trotz Corona ihre Waren an. Jetzt gibt es weitere Buden.

Dortmund

, 21.11.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wegen der Corona-Einschränkungen wird es dieses Jahr kein Glühwein-Trinken geben und auch kein Schlendern über den Weihnachtsmarkt. Aber auch in diesem Jahr gibt es Weihnachtsgefühle in kleinen Portionen – ganz corona-gerecht, abgepackt zum Mitnehmen.

Hier werden heiße Mandeln und andere Kleinigkeiten verkauft

An unterschiedlichen Orten in Dortmund bieten Schausteller ihre Ware zum Mitnehmen an.

Mandeln oder andere Süßwaren wie Crêpes gibt es in Höchsten am Rewe an der Höchstener Straße und in Hacheney vor dem Hellweg Baumarkt an der Zillestraße.

Außerdem gibt es leckere Kleinigkeiten auch noch in Deusen zweimal auf der Deusener Straße und Brechten in der Nähe der Bahn-Endhaltestelle.

In der City ist gegenüber der Reinoldikirche ein Karussell aufgebaut und daneben gibt es Leckereien, außerdem werden wie auch am Phoenix-See Ballons verkauft.

Die genauen Ortsangaben und Öffnungszeiten sind der Karte zu entnehmen.

Laut Patrick Arens, Vorsitzender des Schaustellervereins Rote Erde, können in den nächsten Tagen und Wochen auch noch weitere Stände hinzukommen. Das sagte er in der vergangenen Woche. Besonders gebrannte Mandeln seien ein Produkt, dass „es so sonst nicht zu kaufen gibt" und das sich deswegen besonders anbiete.

Neue Stände bereits hinzugekommen

Am Sonntag (22.11.) gab es dann bereits ein Update der Schausteller. So gibt es bereits jetzt weitere Buden mit Spezialitäten von Kirmes und Weihnachtsmarkt im Dortmunder Stadtgebiet:

Am Bahnhof in Hörde können sich Reisende und Freunde von Süßkram jetzt mit Mandeln und anderen Süßwaren eindecken.

Wer eher auf die herzhaften Leckereien des Weihnachtsmarkts steht, kommt in Nette auf seine Kosten. Auf dem Schulhof des Heinrich Heine Gymnasiums werden frisch gebackene Pizzabrötchen verkauft. In Nette gibt es jetzt aber auch eine Bude mit Crêpes und Waffeln - vor dem Rewe an der Mengeder Straße.

Außerdem erweitert sich das Angebot in der City. Vor dem Kaufland in der Bornstraße in der Dortmunder Nordstadt gibt es jetzt Kirmes-Spezialitäten aller Art.

Besonders frische Mandeln gibt es in Oestrich. Hier werden die süßen Nüsse direkt von Hof, in der Strümpenbusch Straße verkauft. Wer aufgrund der Corona-Pandemie das Haus nicht verlassen kann oder will, kann sich die Mandeln von hier auch liefern lassen.

„Kühlschränke vielleicht wieder etwas füllen“

Für Liebhaber von gebrannten Mandeln ist der Verkauf zum Mitnehmen ein Stückchen vorweihnachtlicher Normalität. Für die Schausteller ist es eine Möglichkeit, „den Kühlschrank vielleicht wieder etwas zu füllen", wie Arens erzählt. Denn die Branche gehört zu denen, die am härtesten von Corona betroffen sind. 2020 gab es kaum Möglichkeiten, Einnahmen zu machen.

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Die jeweiligen Konzepte fußen auf „viel Eigeninitiative der beteiligten Kollegen", so Arens. Die meisten würden gerne die Chance wahrnehmen, „wieder ihrem Beruf nach zugehen." Arens und seine Kollegen wollen versuchen noch weitere Plätze ausfindig zu machen, wo Stände möglich sind. Als Ersatzveranstaltung für den ausgefallenen Weihnachtsmarkt möchte der Schausteller die Stände allerdings nicht sehen.

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Sind sonst noch Aktionen geplant? Arens: „Da habe ich noch die ein oder andere Idee." Allerdings sei die momentane Situation viel zu schnelllebig und wechselhaft, als dass es sich lohnen würde, längerfristig zu planen.

Vereinzelte Weihnachtsmarkt-Buden im Stadtgebiet

Das sei aber auch gar nicht nötig für die Schausteller, um eine Veranstaltung zu organisieren, "Den Freizeitpark FunDomio haben wir in 14 Tagen geplant, und das war eine völlig neue Veranstaltung", so Arens. Sollten sich die Fallzahlen im Dezember verbessern und es würden sich neue Möglichkeiten eröffnen, sei es in kürzerer Zeit möglich, etwas auf die Beine zu stellen.

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