Schleuse Henrichenburg

Schiffe können Dortmund wieder ansteuern – das freut auch Autofahrer

Wochenlang war Dortmund vom Wasser abgeschnitten - nun ist der Weg für Schiffe an der Schleuse Henrichenburg wieder frei. Das spart Tausende Lkw-Fahrten ein.
Sowohl Personen- als auch Güterschiffe können nach wochenlanger Sperrung der Schleuse Henrichenburg wieder nach Dortmund fahren. © Dortmunder Hafen AG

Sechs Wochen lang wurde die Schleuse in Henrichenburg modernisiert. Die Folge: Dortmund war für die Zeit von der Bundeswasserstraße abgeschnitten. Doch am 24. September hat die Vollsperrung der Schleuse ein Ende gefunden, sodass wieder Güter- und Personenschiffe von und nach Dortmund verkehren können, heißt es in einer Pressemitteilung des Dortmunder Hafens.

Berechnungen hätten ergeben, dass der zwischenzeitliche Wegfall des Schiffsverkehrs zu rund 10.000 zusätzlichen Lkw-Fahrten in der Region geführt habe. Die Schleuse Henrichenburg sei für Schiffe von und nach Dortmund der einzige Zugang und könne nicht umfahren werden.

Nach dem an der Schleuse erhebliche Mängel festgestellt wurden, habe sich die Bundeswasserstraßenverwaltung zu einer umfassenden Ertüchtigung dieser entschlossen. Sowohl 2019 als auch in diesem Jahr hatte dies jeweils eine sechswöchige Sperrung zur Folge.

Verschiedene Arbeiten durchgeführt

Erneuert worden seien Dichtungen, Schwimmpollerschienen, Spur- und Halslager. Zudem seien Risse im Untertor verschweißt, das Obertor neu beschichtet und die Antriebs- und Maschinentechnik erneuert worden.

Jährlich passieren rund 2000 Schiffe die Schleuse Henrichenburg und befördern verschiedenste Güter nach Dortmund – von Mineralöl über Baustoffe und Schwergut bis hin zu Containern und Getreide.