Corona-Pandemie

Schlechte Nachrichten fürs Impfen in Dortmund

In der Sitzung des Dortmunder Rates am Donnerstag (20.5.) ging es auch um das Thema Impfen. Gesundheitsdezernentin Birgit Zoerner hatte schlechte Nachrichten, die für Erstaunen sorgten.
Signale aus dem NRW-Gesundheitsministerium lassen auf schlechte Nachrichten an der Impffront schließen. © Schaper

Wer bereits einmal geimpft ist oder einen Termin für seine Erstimpfung hat, kann sich glücklich schätzen; denn Gesundheitsdezernentin hatte am Donnerstag im Rat keine gute Nachricht:

Voraussichtlich wird ab 7. Juni ein Run auf die Hausärzte und das Impfzentrum einsetzen. Doch das könnte zu viel Enttäuschung und Wut bei den Impfwilligen führen; denn: „Wir werden uns beim Impfstoff für Erstimpfungen auf Kürzungen einstellen müssen“, sagte Zoerner. Nach den Signalen, die die Stadt aus dem NRW-Gesundheitsministerium empfange, „werden wir noch weniger Impfstoff haben als bisher.“

Termine bis zum 5. Juni sind sicher

Allerdings: Termine, die bis zum 5. Juni vergeben, gebucht und bestätigt seien, seien auch sicher, betonte die Dezernentin. „Danach wird es mit Terminen für Erstimpfungen schwierig.“

Und eines stellte Zoerner auch klar: „Die Zweitimpfungen sind ebenfalls gesichert.“ Sprich, wer einen Termin für die Zweitimpfung hat, bekommt sie auch. Diese Dosen seien hinterlegt.

Auf Anfrage erklärte Zoerner, man warte auf den nächsten Impferlass des Landes, der ab 6. Juni gilt und in dem die verfügbaren Impfdosen beziffert werden. Der könnte am Freitag (21.5.) kommen.

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