Schüler diskutierten über Schule der Zukunft

DORTMUND Sind Zeugnisse nötig? Warum Kopfnoten? Wie kann die Schule von Morgen aussehen? Mit diesen und anderen Fragen befassten sich bis heute Nachmitag etwa 250 Schüler beim ersten Jugendkongress. Eingeladen hatte die Bezirksschüler-Vertretung Dortmund.

von Von Jörg Heckenkamp

, 18.06.2008, 14:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf geht's: Vor der Teilnahme am Dortmunder Schülertag galt es, die Formalitäten zu erledigen.

Auf geht's: Vor der Teilnahme am Dortmunder Schülertag galt es, die Formalitäten zu erledigen.

Zum Auftakt des ersten Schülertages dieser Art im Ruhrgebiet (Eigenwerbung der Veranstalters) begrüßte Dortmunds Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer die Schüler von Klasse 8 bis 12 im Keuning-Haus. Er stellte in Aussicht, die Belange der Pennäler in der Politik stärker berücksichtigen zu wollen.

Anschließend teilten sich die Jungen und Mädchen auf verschiedene Workshops auf, in denen sie handwerkliche Dinge wie "Zivil-Courage-Training" oder "Projektmanagement" einübten. Es schlossen sich die inhaltlichen Runden an mit Themen wie "Antifaschismus", "Warum ist Schule so öde?" oder "Kein Sitzenbleiben mehr?" Verschiedene Referenten diskutierten mit den Schülern über Visionen einer Schule der Zukunft.

Außerdem waren zahlreiche Organisationen mit Infoständen vertreten, wie Nachwuchs-Gruppen von Parteien, Pfadfinder oder auch die Karnevalsjugend.

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