Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schüler zeigen Motive für U-Bahn-Wagen bei Dortbunt - kreatives Zeichen gegen Rassismus

Aktion gegen Rassismus

Ein Wagen der U43, gestaltet von Schulen am Hellweg. Ihr Projekt gegen Rassismus zeigten Schüler und Lehrer bei Dortbunt erstmals öffentlich. Die öffentliche Wertschätzung sei wichtig.

13.05.2019 / Lesedauer: 2 min
Schüler zeigen Motive für U-Bahn-Wagen bei Dortbunt - kreatives Zeichen gegen Rassismus

Auf „Dortbunt“ stellten Schüler und Lehrer die Motive für die Stadtbahnwagen vor. © Stephan Schuetze

Bei einer Aktion gegen Rassismus haben Schüler von sieben Schulen am Hellweg Motive für Demokratie und Toleranz gestaltet. Sie sollen am Ende einen Wagen der U-Bahn-Linie U43 zieren. Am Wochenende stellten sie beim Stadtfest Dortbunt ihre Entwürfe auf dem Hansaplatz vor und erklärten, was sie mit ihren vielfältigen und ganz verschiedenen Umsetzungen des Themas ausdrücken möchten.

Ein Zeichen, das Ideen sprudeln lässt

Karoline Hoffmann-Pudelko hat an dem Projekt mitgewirkt. Sie unterrichtet Kunst sowie Darstellen und Gestalten an der Martin-Luther-King-Gesamtschule, das Projekt passte also gut in ihren Unterricht. „Mir hat die Idee gefallen, ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen, das nicht plakativ ist, sondern die Kreativität sprudeln lässt. Menschen, die es sehen, werden zu neuen Ideen angeregt.“

Außerdem sei es wichtig für die Schüler, zu sehen, dass mit ihren Ergebnissen tatsächlich etwas passiert. „Wenn die Entwürfe ein Jahr lang auf einer U-Bahn durch Dortmund fahren, ist das eine große Wertschätzung gegenüber den Werken“, so Hoffmann-Pudelko.

Sie könnte sich sogar vorstellen, aus dem Projekt eine regelmäßige Aktion zu machen. „Es haben sich so viele Schüler beteiligt, dass wir noch mehr als genug Bilder für einen zweiten und dritten Wagen hätten“, sagt sie.

Lesen Sie jetzt