Schülerstreich war Auslöser für Feuerwehr-Großeinsatz

Max-Planck-Gymnasium

Atembeschwerden, Übelkeit und Kopfschmerzen verspürten Schüler des Max-Planck-Gymnasiums am Morgen des 25. Oktober. Der Verdacht auf ausgetretene Chemikalien löste einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Die Schule wurde vorsorglich geräumt. Jetzt ist klar: Es war ein dummer Schülerstreich.

DORTMUND

, 17.11.2016, 11:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Max-Planck-Gymnasium musste geräumt werden. Der Hausmeister hatte über Atembeschwerden geklagt.

Das Max-Planck-Gymnasium musste geräumt werden. Der Hausmeister hatte über Atembeschwerden geklagt.

Wie die Stadt am Donnerstag auf Anfrage bestätigte, war Pfefferspray die Ursache für die Beschwerden der Schüler und des Hausmeisters. Nach Information dieser Redaktion hatte ein Schüler das Pfefferspray mit in die Schule gebracht. Ein anderer Schüler versprühte es dann in der Pausenhalle. 

Niesen und Husten in der Pausenhalle

Zur Erinnerung: Kurz vor der ersten Stunde, als sich viele Schüler in der Pausenhalle aufhielten, begannen plötzlich einige zu husten und zu niesen. Sie liefen nach draußen, um Luft zu holen. Auch der von einer Aufsichtskraft zur Klärung herbeigerufene Hausmeister litt plötzlich unter Atembeschwerden, konnte aber keine Ursache feststellen.

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Feuerwehreinsatz am Max-Planck-Gymnasium

Die Feuerwehr hat am Dienstagmorgen das Max-Planck-Gymnasium geräumt. Der Hausmeister hatte über Atemwegsbeschwerden geklagt. Jetzt werden Schüler untersucht.
25.10.2016
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Mit vielen Einsatzfahrzeugen waren Feuerwehr und Rettungsdienst ausgerückt.© Foto: IDA-News/Werner
Vor der Schule wartetet die Schüler. Teilweise wurden sie untersucht.© Foto: IDA-News/Werner
Das Max-Planck-Gymnasium musste geräumt werden.© Foto: IDA-News/Werner
Stadteinwärts kam es zu Verkehrsbehinderungen.© Foto: IDA-News/Werner
Der Rettungsdienst war vor Ort.© Foto: IDA-News/Werner
Die Schule war gesperrt.© Foto: IDA-News/Werner
Draußen wurden die Schüler untersucht.© Foto: IDA-News/Werner

Mehr als 100 Einsatzkräften der Feuerwehr rückten zur Ardeystraße aus, darunter Notärzte, Rettungssanitäter und Spezialisten für Chemie-Unfälle. Eine Fahrzeug-Armada aus Feuerwehrautos und Rettungswagen reihte sich entlang der Schule auf. 

20 Schüler wurden im Krankenhaus untersucht

In Absprache mit der Schulleitung ließ die Feuerwehr die Schule vorsorglich räumen. 20 Schüler, die über anhaltende Beschwerden klagten, kamen ins Krankenhaus. 167 wurden vorsorglich untersucht. Der Unterricht wurde für den einen Tag eingestellt. 

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