Schulcheck: Das Max-Planck-Gymnasium ist „nicht perfekt“

rnSchuljahr 2020/21

Ehrliche Worte des Schulsprechers: Gymnasium ist „nicht perfekt“, möchte aber in Sachen Digitalität herausstechen. Das ist noch nicht alles, was sich Schüler und Leitung noch wünschen.

Westfalenhalle

, 12.10.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Neben fachlichen Angeboten und Ausstattung in den Klassenräumen ist das Miteinander in einer Schule für die Kinder erfolgsentscheidend. Wir haben uns bei Eltern, Lehrern und Schülern am Max-Planck-Gymnasium umgehört.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagt Schulsprecher Ibrahim Masood: „Das ist die vierte Schule, auf der ich bin und mit der Zeit habe ich bemerkt, wie lehrerabhängig die Fächer sind. Größtenteils sehe ich auf dem Max-Planck kompetente Lehrkräfte, die versuchen, die Schüler individuell zu fördern. Die meisten Lehrkräfte, mit denen ich Unterricht hatte, haben den Unterricht in meinen Augen sehr spannend gestaltet. Ein Beispiel hierfür wäre der Geschichts-Unterricht.

Natürlich gibt es auf jeder Schule Dinge, die besser laufen und Dinge, die schlechter laufen. Das Max-Planck Gymnasium ist nicht perfekt, aber welche Schule ist das schon? Ich finde es gut, dass wir auf dieser Schule gemeinsam gegen Probleme vorgehen. Dadurch und auch durch die SV oder andere Mitschüler habe ich auf dieser Schule auch ein gutes Gemeinschaftsgefühl, was in der Schulzeit sehr wichtig ist.“

Darum würden Eltern die Schule empfehlen:

Das sagt Schulpflegschaftsvorsitzender Sebastian Knop am Max-Planck-Gymnasium: „Das einzigartige Bildungsangebot ist zweifellos ein Aushängeschild des MPG. Für meine Familie steht die Möglichkeit, Französisch bilingual zu lernen, im Vordergrund, aber auch das Portugiesisch-Angebot ist einmalig.

Dazu kommt eine Schwerpunktklasse für Musik, das Sportangebot mit Rudern und mit der Skifreizeit und der zunehmende Stellenwert des naturwissenschaftlichen Bereichs.

Im Schulalltag fällt auf, dass das Lehrerkollegium engagiert, einfühlsam und zulassend ist. Das niedrige Durchschnittsalter des Kollegiums mag daran einen guten Anteil haben.

Für uns Elternvertreter ist es schön, dass unsere Zusammenarbeit von der Schulleitung gewünscht ist. So können wir gemeinsam an Verbesserungen arbeiten. Dazu gehören die Baumaßnahmen auf dem Schulhof und im Toilettenbereich, die beantragt sind, aber auf deren Durchführung wir sehnsüchtig warten.“

Schulcheck: Das Max-Planck-Gymnasium ist „nicht perfekt“

Der Schulpflegschaftsvorsitzende Sebastian Knop schätzt das individuelle Bildungsangebot des Max-Planck-Gymnasiums. © Schule

So digital tickt unsere Schule schon heute

Das sagt die Schulleiterin Ute Tometten: „Die digitale Ausstattung des Max-Planck-Gymnasiums ist in vollem Prozess. Die Klassenräume sind mit digitalen Präsentationsgeräten und mit Apple TVs ausgestattet. Jeder Kollege, jede Kollegin verfügt über ein dienstliches iPad.

Für den Unterricht stehen mehrere iPad-Koffer und Laptop-Wagen zur Verfügung. Die digitalen Medien werden im Unterricht zielführend zum Kompetenzerwerb und -zuwachs eingesetzt. Im vergangenen Schuljahr ist der Einsatz einer pädagogischen digitalen Plattform von der Schulkonferenz beschlossen worden.

Das kollaborative Arbeiten und der Einsatz zum Austausch und Bearbeiten von Aufgaben werden von vielen Kollegen und Lerngruppen wahrgenommen. Auf der Basis der Kooperation zwischen der Bezirksregierung Arnsberg und dem Schulträger ist das MPG IT-Lab eingerichtet worden und steht zur innovativen Erprobung neuester Medien zur Verfügung.“

Schulcheck: Das Max-Planck-Gymnasium ist „nicht perfekt“

Schulleiterin Ute Tometten ist mit der Digitalisierung ihrer Schule weitestgehend zufrieden. © Schule

Hier hat unsere Schule Nachholbedarf

Das sagt die Schulleiterin: „Die Schulleitung steht in ständigem Kontakt mit dem Schulträger. Der Neubau, die umfangreiche, attraktive Gestaltung der Naturwissenschaften, Kunst, Musikräume, Aula, Arbeitsinseln, des Oberstufenbüros sowie der Brandschutz sind abgeschlossen. Auf der Agenda stehen die vollständige digitale Ausstattung. Wünschenswert ist die Ausstattung aller Schüler mit digitalen Endgeräten.“

So berichtet die Presse über die Schule

Das Max-Planck-Gymnasium war zuletzt 2016 wegen eines Gift-Alarms größer in der Presse. Die Schule musste geräumt werden, weil der Verdacht nahe lag, dass Chemikalien austreten waren. Einen Tag blieb die Schule geschlossen, dann gab es Entwarnung.

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