Schulcheck: Helene-Lange-Gymnasium setzt auf Digitalisierung und Gemeinschaft

rnSchuljahr 2020/21

Es sind das Miteinander und die Gemeinschaft, die von Schülern und Eltern des Helene-Lange-Gymnasiums hervorgehoben werden. Die Schule setzt zudem auf Digitalisierung und einen Umbau.

Renninghausen

, 09.10.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer das Helene-Lange-Gymnasium (HLG) besucht, hat die Chance, weit zu kommen. Denn seit mehr als zwei Jahrzehnten pflegt das HLG einen Austausch mit einer Schule im amerikanischen Nebraska.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagt der Schülersprecher Sean Liam Kopetsch: „Unsere Schule wird zu etwas ganz Besonderem dadurch, dass wir uns aus einer bunten Vielfalt an Schüler*innen zusammensetzen, die gemeinsam in einem freundlichen Miteinander lernen.

Des Weiteren verfügen wir über Lehrkräfte, welche uns nicht nur den Unterrichtsstoff vermitteln, sondern uns auch zu eigenständigen jungen Menschen erziehen. Sie bieten außerdem eine Vielzahl an außerschulischem Engagement an, welches dazu anregt, mitzumachen.“

Darum würden Eltern die Schule empfehlen

Das sagt die Elternpflegschaftsvorsitzende Elke Czeranka: „An der Schule herrscht ein positives Klima, die Schülerinnen und Schüler haben viele Möglichkeiten, sich in das Schulleben einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. So haben wir als Eltern die Einführung eines Sozialpraktikums sehr begrüßt.

Wenn es für die Kinder einmal nicht so gut läuft, dann sind die Klassen- und Stufenleitungen erste Anlaufstellen. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, über die Klassenpaten, die Streitschlichter oder die Beratungslehrer Hilfe zu bekommen.

Auch wenn es - wie bei allen Schulen - Probleme mit den aktuellen Gegebenheiten wie z.B. fehlende Räumlichkeiten, fehlende Lehrer oder der langsamen Umsetzung der genehmigten Renovierungen gibt, dann ist die Schulleitung auch in dieser Situation offen für Gespräche, Vorschläge und konstruktive Kritik.“

So digital tickt unsere Schule schon heute

Das sagt der Schulleiter Ulrich Möllencamp: „Am Helene-Lange-Gymnasium sind alle Räume mit Präsentationsmedien ausgestattet. Die Schülerinnen und Schüler können mit Hilfe von digitaler Dokumentenkamera und Beamer aber auch über Smartboard oder große Bildschirme ihre Arbeiten und Vorträge präsentieren.

Wie alle Dortmunder Schulen werden wir in naher Zukunft von der Stadt Dortmund mit iPads und weiteren digitalen Präsentationsmedien ausgestattet.

Darüber hinaus achten wir darauf, dass unsere Schüler*innen und Lehrkräfte auch fit für die Digitalisierung gemacht werden. Das Thema Medienerziehung hat dabei eine besondere Bedeutung für uns. Mit Informationsveranstaltungen und speziellen Unterrichtsreihen wollen wir einen kritisch-reflektierten Umgang mit den neuen Medien erreichen.

Dazu gehört auch, dass wir ein Verbot privater digitaler Endgeräte an unserer Schule haben, so dass ein Smartphone nur in unterrichtlichem Zusammenhang genutzt werden darf.“

Schulcheck: Helene-Lange-Gymnasium setzt auf Digitalisierung und Gemeinschaft

Ulrich Möllencamp ist Schulleiter am Helene-Lange-Gymnasium in Hombruch. © Artur A. Marczok

Hier hat unsere Schule Nachholbedarf

Das sagt der Schulleiter Ulrich Möllencamp: „In diesem Schuljahr steht eine Renovierung der kompletten Toilettenanlage in den Hauptgebäuden des Helene-Lange-Gymnasiums an. Weiterhin wird ab Weihnachten unser Schulhof neu gestaltet.

Es soll mehr Grün geben, z.B. ein spezielles Angebot für unseren Schulgarten wie Spalierobst und Hochbeete. Auch an die Spiel- und Sitzmöglichkeiten soll gedacht werden, so dass das Schulgelände insgesamt ansprechender wird.

Da die Schülerzahl in den letzten Jahren immer weiter gestiegen ist, haben wir Nachholbedarf bei den Klassen- und Fachräumen sowie den Sportanlagen. Am Ende dieses Schuljahres soll daher auch die Renovierung unserer Sporthalle beginnen und wir hoffen auf weitere Unterstützung von Seiten der Stadt Dortmund bei der Umstellung auf die räumlichen Anforderungen durch G9.“

So berichtet die Presse über die Schule

Weil das Gymnasium in Dortmund weiterhin die beliebteste Schulform beim Wechsel auf die weiterführende Schule ist, mussten zu Beginn des Schuljahres neue Klassen geschaffen werden. So auch am Helene-Lange-Gymnasium.

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