Dortmunds Schulen sollen zum nächsten Schuljahr neue Klassen bekommen

rnSchulausbau

Die Schülerzahlen in Dortmund steigen. Deshalb soll sich die Zahl der Schulklassen in den nächsten Jahren erhöhen. Die Stadt plant schon für das nächste Schuljahr einen ehrgeizigen Schritt.

Dortmund

, 01.10.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Jahr 2023, so viel verrät die Bevölkerungsstatistik schon jetzt, wird es in Dortmund 4000 Schülerinnen und Schüler mehr geben. Bis dahin sollen deshalb 31 weitere Schulklassen in Dortmund eingerichtet werden – so sieht es der Schulentwicklungsplan vor, der im vergangenen Jahr aktualisiert wurde.

Schon in den vergangenen Jahren konnten nicht alle Schulwechsler einen Platz an ihrer Lieblingsschule beklommen, vor allem an Gesamtschulen und Gymnasien. Deshalb sollen an vielen Schulen, von der Grundschule bis zum Gymnasium, zusätzliche Klassen eingerichtet werden.

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Jetzt steht fest, wie viele neue durchlaufende Klassen – die Fachleute sprechen von Zügen – schon zum nächsten Schuljahr eingerichtet werden sollen.

Mit 22 neuen Zügen sollen die Aufnahmekapazitäten an städtischen Schulen zum Schuljahr 2021/22, das im August 2021 beginnt, erhöht werden. Das entsprechende Konzept soll der Rat der Stadt (noch in alter Besetzung) in seiner Sitzung am 8. Oktober verabschieden.

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Anbauten und Modulbauten

Nach den Planungen, die der Verwaltungsvorstand beraten hat, sollen zum neuen Schuljahr acht Jahrgangs-Klassen an acht Grundschulen, weitere acht an sieben Gymnasien und sechs an drei Gesamtschulen entstehen.

Unterkommen sollen die zusätzlichen Klassen in Anbauten und – sofern die nicht bis August nächsten Jahres geschaffen werden könnten – in sogenannten mobilen Raumeinheiten, also Containern, die zu Klassenräumen zusammengebaut werden, oder festeren Modulbauten in Leichtbauweise. Zahlreiche solcher Übergangsquartiere für Schulklassen gibt es schon.

Umfangreiches Schulbauprogramm

Langfristig sollen aber auch neue Schulen gebaut werden. Das Schulbauprogramm der Stadt sieht für Erweiterungen und Neubauten für die nächsten Jahre Ausgaben von einer Milliarde Euro vor.

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Ein Schwerpunkt ist dabei die Nordstadt. Aktuell entsteht bereits am Sunderweg eine neue Grundschule, an der Burgholzstraße läuft der Abriss des zuletzt schon als Schule genutzten alten Brüder-Krankenhauses.

Hier sollen zwei neue Schulen entstehen, eine weitere im neuen Wohnquartier an der Stahlwerkstraße im Borsigplatz-Viertel.

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