Schwere Vorwürfe gegen DEW21

Nach Speeck-Insolvenz

Schwere Vorwürfe erhebt der Dortmunder Unternehmer Paul Speeck gegen die Dortmunder Energie und Wasser: DEW21 habe das Traditionsunternehmen Speeck in die Insolvenz getrieben. Das sieht der Versorger komplett anders

DORTMUND

von Von Bettina Kiwitt

, 08.09.2011, 18:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Paul Speeck erhebt schwere Vorwürfe gegen DEW21.

Paul Speeck erhebt schwere Vorwürfe gegen DEW21.

Am Mittwoch hatte die Paul Speeck Rohrleitungsbau und Tiefbau GmbH beim Amtsgericht Dortmund die Insolvenz beantragt. 160 Mitarbeiter sind betroffen.

 Unsere Redaktion hatte bereits am Dienstag dieser Woche exklusiv berichtet, dass eine Tiefbaufirma mit DEW falsch abgerechnet habe. Bei der Firma handelte es sich um Speeck, die jedoch nicht namentlich erwähnt wurde.  „Grund für die Insolvenz sind ausstehende Aufträge und ausstehende Zahlungen der DEW21“, sagte Geschäftsführer Paul Speeck gegenüber unserer Zeitung. „Wir haben unstrittig unsere Leistungen im April, Mai und Juni erbracht.

Aufgrund von Problemen in der Abrechnungssoftware der DEW21 haben wir in Abstimmung mit deren technischer Abteilung einen Kompromiss für die Abrechnung gefunden.“ Der werde nun von der Geschäftsführung nicht akzeptiert. „Es stehen daher bei uns Zahlungen von über 300.000 Euro aus.“ Noch schlimmer wiege, dass DEW Speeck von jeglicher Auftragsvergabe ausgeschlossen habe.  Für DEW stellt sich die Situation hingegen ganz anders dar: „Die Revision hat ergeben, dass Speeck in großem Umfang vorsätzlich falsch abgerechnet hat“, erklärte DEW-Sprecherin Dr. Martina Sprotte.

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