Seit 30 Jahren fortschrittlich

Nette Sie ist ein "junges, attraktives und in höchstem Maße aktuelles Mädchen."

07.09.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dieses dicke Kompliment machte Georg Rupa, Geschäftsführer des Caritasverbandes Dortmund, der Caritas-Kindertagesstätte St. Stephanus und St. Josef. Die bewährte Tageseinrichtung für behinderte und nichtbehinderte Kinder feierte jetzt ihr 30-jähriges Bestehen.

Eltern, Kinder (Foto) und Mitarbeiter hatten sich zu einem Festakt versammelt, in dessen Rahmen sich Rupa ebenso wie Hans-Jürgen Harder als Vertreter des Jugendamtes, bei Betreuern und Mitarbeitern für ihr großes Engagement bedankte. Und Georg Rupa hatte auch ein Geschenk mitgebracht: Zur Feier des Tages übergab der Caritasverband der Kindertagesstätte einen neuen Bulli.

Einen besonderen Namen hat sich die Kindertagesstätte durch die gemeinsame Betreuung von behinderten und nichtbehinderten Kindern gemacht, die seit zehn Jahren praktiziert wird. Darauf wies Hans-Jürgen Harder hin.

Darauf aufbauend wolle man nun zunehmend die Familie als soziale Einheit in den Fokus rücken, anstatt nur für die zeitlich begrenzte Betreuung der Kinder da zu sein: Noch in diesem Jahr wird die Kindertagesstätte St. Stephanus und St. Josef den Status Familienzentrum bekommen.

Die stärkere Integration der Familien folgt dabei einem Konzept mit mehreren Eckpunkten: "Elternbildungsangebote wie Rückenschule und Entspannungskurse gehören genauso zum Programm wie Sprachkurse und Erziehungsberatung", erläuterte Ursula Wimmer, Leiterin der Kindertagesstätte. Immer mehr gehe es heute darum, die Kontakte zu den Eltern zu intensivieren, sie zu beraten und zu unterstützen. Eine Zusammenführung von Bildung, Erziehung und Betreuung sei das Ziel.

Und in einem war sich Hans-Jürgen Harder ganz sicher: "Als Familienzentrum wird die Kindertagesstätte St. Stephanus und St. Josef diesen Ansprüchen genügen.

Alexander Brück

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