Seniorin mit 1,7 Kilogramm Marihuana erwischt

Zoll-Kontrolle

Bei einer Kontrolle auf der Autobahn 2 in Dortmund hatten Zollbeamte den richtigen Riecher: In einem PKW aus den Niederlanden entdeckten sie 1,7 Kilogramm Marihuana. Die 67-jährige Autofahrerin konnte sich das überhaupt nicht erklären.

DORTMUND

, 09.01.2017, 08:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Seniorin mit 1,7 Kilogramm Marihuana erwischt

Von Zoll-Kontrolleuren sichergestelltes Marihuana.

Den in den Niederlanden zugelassenen PKW zogen die Kontrolleure bereits am Dienstag (3.1.2016) auf der Autobahn 2 aus dem Verkehr, wie das Hauptzollamt Dortmund am Montag (9.1.) berichtete. Auf dem Parkplatz "Kleine Herrenthey" erklärte die 67-jährige Fahrerin, dass sie auf dem Weg nach Kassel sei, um ihre operierte Nichte im Krankenhaus zu besuchen. Stutzig wurden die Kontrolleure, als die Seniorin den Kofferraum öffnete - denn der war leer, und die Frau verwickelte sich in Widersprüche.

Eingewickelt in einer Sommerdecke

Eine intensivere Kontrolle des Autos führte schnell auf den Drogenfund. Hinter den Vordersitzen transportierte die 67-Jährige 1,7 Kilogramm Marihuana, eingewickelt in eine Sommerdecke und in Folien. Erklären konnte die Frau die Entdeckung nicht. "Unwissenheit schützt jedoch nicht vor Strafe", kommentierte Uwe Jungesblut als Sprecher des Hauptzollamtes die Aussage der Frau.

Auf sie kommt nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu. Das Zollfahndungsamt in Essen führt die Ermittlungen. Laut Hauptzollamt hätte das Marihuana im Straßenverkauf mindestens 17.000 Euro erzielt. Der Zoll wird das Marihuana nach Abschluss des Strafverfahrens vernichten.

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