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Serien-Einbrecher stieg in über 30 Kindergärten und Pfarrhäuser ein

Prozess am Landgericht

Ein mutmaßlicher Serien-Einbrecher muss sich seit Dienstag vor dem Landgericht verantworten. Der 32-Jährige soll bei seinen nächtlichen Streifzügen Beute im Wert von über 100.000 Euro gemacht haben. Seine bevorzugten Ziele: Kindergärten, Pfarrhäuser und Gemeindezentren in zahlreichen Dortmunder Vororten.

DORTMUND

24.11.2015 / Lesedauer: 2 min

Dass der Angeklagte der von der Polizei lange und aufwändig gesuchte Täter ist, stand schon bald nach seiner Festnahme im Mai fest. Der 32-Jährige legte ein umfassendes Geständnis ab und erklärte seine Beutezüge vor allem mit seiner massiven Drogensucht.

Vor Gericht wiederholte er am Dienstag diese Ausführungen. „Das alles ist richtig so“, sagte er, nachdem der Staatsanwalt die Anklageschrift mit über 100 Einzeltaten verlesen hatte. Bei über 30 davon waren Kindergärten, Pfarrhäuser, Schulen und Gemeindezentren das Ziel.

Einbrecher klaute sogar eine Bibel

Der katholische Kindergarten St. Benno in Benninghofen bekam ebenso ungebetenen nächtlichen Besuch von dem Angeklagten wie die Einrichtungen St. Aloysius in Derne, St. Johannes Baptista in Kurl oder die Fabido-Einrichtung an der Spissenagelstraße in der Bittermark.

Im Pfarrhaus in Syburg stahl der Angeklagte eine Kamera, ein Laptop und sogar eine Bibel. Und auch die Neuapostolische Gemeinde in Benninghofen wurde nicht verschont. Hier verschwand ein Beamer.

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