Seriendieb muss ins Gefängnis

Landgericht

Früher wollte er Verkäufer werden. Die Ausbildung machte dem jungen Wittener aber schon nach ein paar Monaten keinen Spaß mehr. Also sattelte er um, blieb aber quasi in der Branche. Er wurde Ladendieb. Am Mittwoch wurde er vom Landgericht Dortmund verurteilt.

DORTMUND

von Von Martin von Braunschweig

, 04.04.2012, 15:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bis zu seiner Festnahme Ende 2011 hielt sich der 27-Jährige vornehmlich in Dortmund auf. Er schlief mal hier und mal dort – und klaute sich das Geld für die täglich benötigten Drogen zusammen. Tatorte waren Supermärkte in der Innenstadt und in der Nordstadt. Bei der Wahl der Beute kannte der 27-Jährige überhaupt keine Ausschluss-Kriterien. Von der Kaugummi-Packung bis zum Turnschuh, von der Schnapsflasche bis zur Packung Kaffee-Pads wanderte alles in seine Taschen. „Sie sind auf dem besten Wege, sich das ganze Leben zu versauen“, sagte der Richter zum Angeklagten. Der hoffte zwar bis zuletzt auf eine Bewährungschance, musste aber schließlich kleinlaut einsehen, dass er dafür einfach zu viel angestellt hatte. 

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Dortmund am Abend

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