Shakespeare am Rande des Slapsticks

Theater im Depot

Eine Zauberwelt mit Elfen, griechische Adlige, schauspielernde Handwerker, ein zerstrittenes Herrscherpaar - am Freitagabend feierte die Komödie "Ein Sommernachtstraum" nach William Shakespeare Premiere im Theater im Depot. Wir waren dabei - und zeigen die besten Bilder aus dem Depot.

DORTMUND

, 28.02.2016, 13:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.

Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.

Unter der Regie von Rada Radojcic und Jens Wachholz führte die Produktion der Kulturbrigaden in Zusammenarbeit mit dem Jungen Theater Bubamara dieses komplexen und zeitlosen Stücks zu Schlangen am Einlass und einem ausverkauften Haus. Die junge Theatergruppe zwischen neun und 27 Jahren inszenierte hierbei ein wundervoll skurriles, teils wahnwitziges und oft an Slapsticks erinnerndes Stück und adaptiere den Klassiker teils in die heutige Zeit.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So war der "Sommernachtstraum" im Depot

"Ein Sommernachtstraum" nach William Shakespeare feierte am Freitagabend Premiere im Theater im Depot. Wir zeigen die besten Bilder des Abends.
28.02.2016
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Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom "Sommernachtstraum" im Depot.© Foto: Oliver Schaper

Das Bühnenbild reduzierte sich auf angestrahlte, von der Decke hängende Blättervorhänge und wurde lediglich durch kleine Requisiten wie Blumen für die Traumszenen oder die nachgestellte Wand bei der Stück-in-Stück-Aufführung der Handwerker ergänzt.

Neben den wechselnden Sprachsequenzen –- mal im antiken Sprachmodus gehalten, mal umgangssprachlich modern – waren es weitere Stilmittel, die das Originalwerk aufbrachen. Zum einen die eingestreuten Klanggeräusche bei Schlüsselszenen und als Transporteur von Stimmungen, zum anderen eingestreute Zeitlupen-Szenarien.

Rasant-witzige Komödie

Insgesamt ein schöner Wechsel in der Inszenierung, die die Tanzperformance der Elfen, die musikalischen Momente und die Bildwechsel harmonisch zusammenfasste. Auch wenn das Stück in der Mitte etwas an Fahrt verlor, wurde es im letzten Viertel zu einer rasant-witzigen Komödie, die Lacher mit sich brachte und großartig aufspielendes junges Theater zeigte. 

 

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