Silvester-Randale: Angriffe gegen Polizei nicht in allen Fällen nachweisbar

Elf Verfahren eingestellt

Randalierende Neonazis lösten in der Silvesternacht 2015 / 2016 in Unterdorstfeld einen Großeinsatz der Polizei aus. Inzwischen wurden die Ermittlungen gegen elf Randalierer eingestellt. Die Akte ist aber noch nicht endgültig geschlossen.

DORTMUND

, 16.12.2016, 00:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schutzausrüstung der Polizei.

Schutzausrüstung der Polizei.

Rechtsextremisten attackierten in der Silvesternacht 2015 / 2016 die Beamten mit Wurfgeschossen und Pyrotechnik. Gegen elf Randalierer sind die Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Widerstands, Beleidigung und Bedrohung inzwischen eingestellt worden. Laut Staatsanwaltschaft konnte diesen Männern keine Tat nachgewiesen werden – die Angreifer waren auch vermummt.

Gegen sieben weitere Tatverdächtige laufen die Ermittlungen noch. Einer dieser Männer stammt nicht aus Dortmund. Sie alle sind Mitglieder der Neonazi-Szene. Die 18 Angreifer sind zwischen 16 und 63 Jahre alt. Um deren Identität feststellen zu können, war die Polizei noch in der Nacht in mehrere Wohnungen in Unterdorstfeld eingedrungen.

Auch dabei wurden Polizisten massiv angegriffen. Am 11. Februar 2016 folgte eine Razzia, bei der Beweise sichergestellt werden sollten. Fünf der insgesamt 18 Männer stammen nicht aus Dortmund. 

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