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So blickt Norbert Wesseler auf Dortmund zurück

Scheidender Polizeipräsident

Neonazi-Demos, Ausschreitungen rund um Fußballspiele, Nordstadt-Probleme - die 25-monatige Amtszeit von Norbert Wesseler als Dortmunder Polizei-Chef war ereignisreich. Nun wechselt Wesseler an die Spitze der Düsseldorfer Polizei. Zum Abschied lässt er im Video-Interview seine Zeit in Dortmund Revue passieren.

DORTMUND

, 06.02.2014 / Lesedauer: 3 min
So blickt Norbert Wesseler auf Dortmund zurück

April 2013: Innenminister Ralf Jäger (links) mit Polizeipräsident Norbert Wesseler in einer Zelle des neuen Polizeigewahrsams am Alten Mühlenweg.

Der Jurist Norbert Wesseler war in seiner Dortmunder Amtszeit auch ein Mann der Straße. Oft führte er intensive Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, um Sorgen und Nöte zu verstehen und um nach Lösungen zu suchen. Dabei sei die Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund immer sehr wichtig gewesen. Diese Fotos zeigen ihn unterwegs in Dortmund:

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Abschied aus Dortmund: Norbert Weseler wechselt nach Düsseldorf

Dortmunds Polizeipräsident Norbert Wesseler wechselt nach zwei Jahren im Amt an die Spitze der Polizei in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Diese Bilder zeigen den Juristen bei seinen vielen Bürger-Kontakten in Dortmund.
05.02.2014
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Nordrhein-Westfale mit Wohnsitzen im Münsterland und in Düsseldorf: Norbert Wesseler verlässt Dortmund mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Er hat die Arbeit als Polizeipräsident in Dortmund schätzen gelernt und wird Kolleginnen und Kollegen vermissen. Zugleich freut er sich auf die neue Aufgabe in der Landeshauptstadt.© Foto: Stephan Schütze
Gut vernetzt in Dortmund: Norbert Wesseler mit Gerhard Rüschenbeck (links) und Axel Schroeder (rechts) vom City Ring.© Foto: Archiv
Norbert Wesseler als Gast in einem Bürgergespräch im Druckzentrum der Ruhr Nachrichten in Dorstfeld. Links der leitende Polizeidirektor Michael Stein.© Foto: Stephan Schütze
Knapp fünf Monate nach seinem Amtsantritt besuchte Norbert Wesseler eine Leserrunde der Ruhr Nachrichten in Dortmund, um das Bild der Bürgerinnen und Bürger von ihrer Polizei abzufragen.© Foto: Stephan Schütze
"Riegel vor" heißt die Kampagne des NRW-Innenministeriums, mit dem die Polizei die Einbruchszahlen drücken soll. In Dortmund unterzeichnete Wesseler einen Kooperationsvertrag mit Wohnungsunternehmen.© Foto: Andreas Klinke
Gespräch mit einem Einzelhändler vor einer Demonstration auf der Kaiserstraße.© Foto: Peter Bandermann
Norbert Wesseler bereitete die Arbeit viel Spaß in Dortmund. Er konnte auch energisch sein - so auch im Einsatz gegen den Rechtsextremismus.© Foto: Peter Bandermann
Bürgergespräch vor einer Demonstration auf der Kaiserstraße.© Foto: Peter Bandermann
Vor und während der vielen Demonstrationen in Dortmund war Norbert Wesseler auf den Straßen zu sehen, um Bürger zu informieren.© Foto: Peter Bandermann
Dortmund erkundete Norbert Wesseler in vielen Gesprächen und auf dem Fahrrad. Im Sommer 2013 radelte er durch alle Dortmunder Stadtbezirke, um die Stadtteile näher kennen zu lernen. Dass Dortmund so viel Natur zu bieten hat, war dem Münsterländer bis dahin nicht bekannt.© Foto: Peter Bandermann
Norbert Wesselers Vorgänger Hans Schulze war der dienstälteste Polizeipräsident in Dortmundund NRW - mit nur zwei Jahren war Wesseler der Schnellste, der Dortmunder wieder verlassen hat.© Foto: Peter Bandermann
Anruf aus Düsseldorf: Polizeipräsident Norbert Wesseler wechselt am 10. Februar 2014 in die Landeshauptstadt.© Foto: Gaby Kolle
April 2013: Innenminister Ralf Jäger (links) mit Polizeipräsident Norbert Wesseler in einer Zelle des neuen Polizeigewahrsams am Alten Mühlenweg.© Foto: Peter Bandermann
Zwei, die sich auf dem Innenministerium kennen: Innenminister Ralf Jäger (links), der Norbert Wesseler erst nach Dortmund und dann nach Düsseldorf geholt hat. Hier blicken beide im April 2013 durch die Tür einer Zelle im neuen Dortmunder Polizeigewahrsam.© Foto: Peter Bandermann
Polizeipräsident Norbert Wesseler (links) mit Lea Wichert von der Realschule in Lünen-Brambauer, die bei einem Postkartenwettbewerb für mehr Sicherheit auf dem Rad den ersten Platz belegt hat. Rechts: Wolfgang Güttler von der Polizei-Puppenbühne. Norbert Wesseler ist selbst gern auf dem Rad unterwegs.© Foto: Peter Bandermann
Politisch immer auf Augenhöhe: Norbert Wesseler in Dorstfeld im Gespräch mit Oberbürgermeister Ullrich Sierau.© Foto: Stephan Schütze
Polizeipräsdient Norbert Wesseler auf dem Wilhelmplatz in Dorstfeld im Gespräch mit einem Bürger. Auf Bürger-Terminen war der Düsseldorfer in seinen zwei Dortmunder Jahren sehr häufig zu sehen.© Foto: Peter Bandermann
Innenminister Ralf Jäger schlägt dem Landeskabinett einen Juristen als Nachfolger vor: Gregor Lange ist Dortmunder und arbeitet zurzeit in der Bezirksregierung in Münster.© Foto: Bezirksregierung Münster

Bei seinem Abschied im Polizeipräsidium sprach er mit zwei Wohnsitzen in Vreden im Münsterland und in Düsseldorf über verschiedene Themen.

  • ... Rechtsextremismus und Drogenkriminalität: "Wir haben in Dortmund viele Einsätze gefahren und konnten kriminelle Szenen verunsichern. Beim Rechtsextremismus ist es uns gelungen, die Zahl der Straftaten zu senken."
  • ... die Nordstadt-Probleme: "Ich bin zufrieden mit dem, was wir unternommen haben. Wichtig waren dabei gemeinsame Aktionen mit der Stadt. Das hat immer bessere Ergebnisse erzielt."
  • ... Einbrecher: "Wir haben die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen erhöhen können. Aber das Ergebnis ist nicht zufrieden stellend."
  • ... die neue Fahrradstaffel der Innenstadt-Polizei: "Das hat unsere Präsenz sichtbar verstärkt. Ich nehme diesen Erfolg mit nach Düsseldorf."
  • ... die Polizei in Dortmund und Lünen: "Gerade bei großen Herausforderungen arbeiten die Kolleginnen und Kollegen hoch motiviert."
  • ... die Folgen der Morde des nationalsozialistischen Untergrunds: "Wir haben viele interne Berichte dazu gelesen und daraus Konsequenzen für den Opferschutz gezogen. Stärken müssen wir auch die interkulturelle Kompetenz der Polizei."
  • ... das Thema Fußball: "Ich bedaure, dass ich die in Dortmund sehr interessante Fußball-Szene verlasse. Denn im Ruhrgebiet spielt die Fußball-Musik. Leider auch zu Derbyzeiten. Wir müssen uns auf die Kriminellen in der Szene konzentrieren und sie von den Ultra-Fans isolieren."
  • ... seinen Anfang in Dortmund: "Nach dem Wechsel aus dem Innenministerium bin ich mit einigen Vorbehalten empfangen und dann von Erlassen ereilt worden, die ich im Ministerium selbst unterzeichnet habe. Jedes Polizeipräsidium in NRW tickt anders. Die Behörden benötigen Freiräume - auch für den Einsatz von Personal.
  • ... seinen Wechsel nach Düsseldorf: "Ich habe mich nicht beworden, sondern bin gefragt worden. Da ich in Düsseldorf wohne, ist mir die Entscheidung nicht schwer gefallen ... Die Zeit in Dortmund war zu kurz, um nachhaltig Spuren zu hinterlassen."
  • ... die Zukunft der Polizei in NRW: "Die Polizei muss mit weniger Personal auskommen."

Wie haben sich die Kriminalitäts- und Unfallzahlen der Polizei in Dortmund im Jahr 2013 im Vergleich zu den Vorjahren entwickelt? Darüber informiert die Polizei Ende Februar und Anfang März 2014.

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