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So eine schöne Posse rankt sich um die Kreisel-Debatte in Bodelschwingh

Bodelschwingher Straße/Haberlandstraße

Einen Kreisel für die Kreuzung Bodelschwingher-/Haberland-Straße lehnte die Verwaltung bisher ab. Die Begründung sorgte für große Heiterkeit. Jetzt denkt die Stadt doch um.

Bodelschwingh

, 13.05.2019 / Lesedauer: 2 min
So eine schöne Posse rankt sich um die Kreisel-Debatte in Bodelschwingh

Dass es keinen Sanierungsbedarf an der Kreuzung Westerfilder-/Bodelschwingher Straße geben soll, amüsierte die Politiker bei dem Ortstermin sichtlich. Frank Spies (l.), beim Tiefbauamt zuständig für Verkehrstechnik, brachte keine neuen Erkenntnisse zum Ortstermin mit. © Uwe von Schirp

Seit Jahren bemühen sich die Vorortpolitiker, die Kreuzung Bodelschwingher Straße/Haberlandstraße durch einen Kreisverkehr zu entschärfen. Immer beschied das Tiefbauamt das Anliegen negativ, zuletzt betonte das noch einmal der Tiefbauamts-Mitarbeiter Frank Spies bei einem Ortstermin im April. Doch seine Chefin Sylvia Uehlendahl sieht das jetzt nach Angaben von CDU-Ratsvertreter Erwin Bartsch grundsätzlich anders und stellt nun doch den Ausbau des Kreisels für das Jahr 2020/21 in Aussicht.

Trotz Straßenschäden keine neue Fahrbahndecke erforderlich?

Bisher vertrat das Amt die Meinung, dass der Bau eines Kreisels mit 600.000 bis 700.000 Euro zu Buche schlagen würde und diese Investition nur vertretbar sei, wenn gleichzeitig Kanalbau- oder Straßenbauarbeiten vorgenommen würden. Aber, so sagte Spies bei dem Ortstermin, „aus Sicht des Straßenunterhaltungsbezirkes sei eine größere Maßnahme im Bereich der Fahrbahndecke nicht erforderlich.“ Diese Aussage stieß damals bei Ratsvertreter Erwin Bartsch auf Heiterkeit. Er wies auf das Schild hin, das die erlaubte Geschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt und den Hinweis „Straßenschäden“ trägt.

Amtsleiterin Sylvia Uehlendahl ließ sich nun überzeugen, dass der Straßenzustand doch wohl so schlecht sei, dass der Bau in der Prioritätenliste nach oben steigen sollte und kündigte den Bau für 2020/2021 an. 13 bis 14 Jahre nach dem Beschluss der Bezirksvertretung.

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