So gefährlich ist die Handy-Nutzung am Steuer

Video von Kontrolle in der Nordstadt

Das Smartphone ist der tägliche Begleiter auch beim Autofahren. Doch schon ein kurzer Blick auf die E-Mails oder eine Whats-App-Nachricht kann fatale Folgen haben. Die Polizei kontrolliert deshalb öfter - und stellt immer mehr Unaufmerksamkeit fest. Wir haben einen Einsatz am Donnerstag in der Nordstadt begleitet.

DORTMUND

, 04.09.2015, 02:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Während der Kontrollen von 140 Fahrzeugen stoppte der Verkehrsdienst in Marten und in der Nordstadt in nur kurzer Zeit 21 Fahrer mit einem Telefon am Ohr oder den Fingern auf dem Display.

2013 zählte die Polizei bei Kontrollen exakt 5516 mit dem Smartphone telefonierende, lesende oder schreibende Autofahrer. Nur ein Jahr später fiel die Bilanz noch schlechter aus. Die Polizei stellte 2014 erneut viele Verstöße fest - 6848 an der Zahl. Die Zahlen gelten für die Städte Dortmund und Lünen. 2014 konnte die Polizei bei neun Fällen ermitteln, dass der Verursacher vor oder während des Unfalls ein Mobiltelefon bedient hatte. Nina Vogt von der Dortmunder Polizei über das Dunkelfeld: "Wir gehen davon aus, dass bei 30 von 100 Unfällen ein Handy eine Rolle spielt. Wir können das aber nicht immer beweisen."

Bei Tempo 50 den Blick nicht auf der Straße

Mit welchen Folgen ein Autofahrer rechnen muss, wenn der Blick bei Tempo 50 nicht auf der Straße, sondern für nur zwei Sekunden auf dem Smartphone ist, erklärt die Polizei in diesem während eines Einsatzes in Dortmund entstandenen Video:

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