So geht es mit der Phoenixhalle weiter

Erste Konzerttermine stehen fest

Die Phoenixhalle in Hörde soll Dortmunds neue Popkultur-Hochburg werden. Einen offiziellen Eröffnungstermin gibt es immer noch nicht. Doch die ersten Künstler sind ab November bereits gebucht. Wir blicken auf die wichtigsten Dinge, die noch zu klären sind.

HÖRDE

, 19.07.2017, 02:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
So geht es mit der Phoenixhalle weiter

Die Konzerthalle auf Phoenix-West.

1. Der Rechtsstreit: 

Nach wie vor fehlt eine abschließende Entscheidung über die Klage zweier Anwohner wegen Verstößen gegen Lärmschutzrichtlinien aus dem Sommer 2016. Wie berichtet, hatte ihnen das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen in erster Instanz Recht gegeben. Dagegen hatte die Stadt Dortmund wiederum erfolgreich Einspruch vor dem Oberverwaltungsgericht Münster eingelegt.

„Die abschließende Beurteilung der rechtlichen Situation durch das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen im Hauptverfahren steht noch aus“, sagt Stadtsprecherin Heike Thelen zum Stand des Verfahrens. Es gibt übereinstimmend die Einschätzung, dass sich die Stadt in einer sicheren Rechtsposition befindet und die Konzerthalle abschließend genehmigt werden kann, sobald ein Verhandlungstermin feststeht. Die Anwohner fordern besseren Schutz vor dem Lärm der an- und abreisenden Konzertbesucher auf der Hochofenstraße.

In den Plänen, die 2014 der lokalen Politik vorgestellt wurden, war ein Shuttle-Service zwischen Hörde Bahnhof und der Halle ein wichtiges Element. Nahverkehrsbetreiber DSW21 liegt laut Sprecherin Britta Heydenbluth vier Monate vor dem ersten Konzert noch keine konkrete Anfrage für ein solches Angebot vor. „Betrieblich wäre das möglich, aber es müsste jemand bezahlen. Der Betreiber müsste auf uns zukommen.“ Zu bedenken seien dabei auch Nachtschichten und Wochenendzuschläge für die Fahrer. Deshalb benötige eine solche Planung etwas Vorlauf.

2. Die Baustelle: 

Vor der imposanten Kulisse des Hochofens auf Phoenix-West herrscht aktuell Betrieb fast wie in alten Zeiten. Dutzende Arbeiter machen aus der alten Industriehalle eine moderne Konzertarena mit einem Club im Keller. Bauherr ist das Unternehmen Phoenix Real Estate, dahinter stehen die Planer des Musik-Unternehmens „Four Artists“, die die Idee für die Phoenixhalle hatten. „Four Artists“-Geschäftsführer Alex Richter sagt, man habe den exakten Eröffnungstermin „noch nicht fixiert“. Definitiv falsch sei der zuletzt im Internet vereinzelt benannte 1. September. 

3. Die Termine: 

Es sind bereits Tickets für fünf Konzerte in der Phoenixhalle verfügbar. Am 16. November (Donnerstag) spielt die Band SDP. Das Konzert ist bereits ausverkauft. Außerdem beworben werden Auftritte der schwedischen Band Mando Diao am 21. November (Dienstag) und von Fritz Kalkbrenner am 15. Dezember (Freitag). Weitere Termine: Kontra K (27. November) und Milky Chance (18. Februar).

Jetzt lesen

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt