So hat sich Dortmunds Schullandschaft seit 1968 entwickelt

Schüleranmeldungen

Der Ansturm auf Dortmunds Gesamtschulen hält an: Mehr als jeder vierte Grundschüler der Stadt will dieses Jahr an eine Gesamtschule wechseln. Im vergangenen Schuljahr verloren neben den sterbenden Hauptschulen auch die Gymnasien massiv an Schülern - aus gutem Grund. Wir zeigen die aktuellen Zahlen und den Wandel der Schullandschaft seit 1968.

DORTMUND

, 24.02.2014, 14:34 Uhr / Lesedauer: 1 min

Quelle: IT.NRW Ob die

auch zum neuen Schuljahr weiter an Schülern verlieren, wird das Anmeldeverfahren zeigen, das am Montag für die 4768 Schüler begonnen hat, die im August von der Grundschule auf eine höhere Schule wechseln. Es läuft bis zum 7. März. Für die Gesamtschulen ist es schon abgeschlossen. Das Ergebnis: Mehr als ein Viertel der Schulwechsler - genau 26,7 Prozent - drängt an die

. Die Nachfrage ist weiterhin höher als das Angebot. Für die 1215 Plätze an neun Gesamtschulen gibt es 1362 Bewerber. Besonders groß ist der Anhang wieder an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Brackel, wo es für 162 Plätze 247 Interessenten gibt. Gefragt sind auch Europaschule und Heinrich-Böll-Gesamtschule in Lütgendortmund. Freie Plätze gibt es aktuell noch an der Anne-Frank-Gesamtschule in der Nordstadt, der Gesamtschule Scharnhorst und der Martin-Luther-King-Gesamtschule in Dorstfeld. Sie können noch Bewerber aufnehmen, die an ihrer Wunsch-Gesamtschule keinen Platz finden. Doch am Ende werden dann noch immer gut 130 Schüler übrig bleiben, die auf andere Schulformen setzen müssen.  Vielleicht entscheiden sie sich für die Dortmunder

. Die Schulform verlor in Dortmund von 2012 zu 2013 knapp 1000 Schüler. Der starke Rückgang hängt damit zusammen, dass durch umstrittene Verkürzung der Schuljahre von neun auf acht Jahre zwei Jahrgänge gleichzeitig Abitur machten.

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Quelle: IT.NRW

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